A Boy and his Blob

Neulich, beim Kartoffelschälen, erinnerte ich mich unwillkürlich an ein Spiel, das vor Jahren Kultstatus in Kreisen genoss, in denen ich verkehrte. Lange, schlaflose Nächte verbrachten wir vor dem Computer, kippten geistige Getränke, bearbeiteten Maus und Tastatur, vergaßen darüber, für’s anstehende Abi zu lernen, um uns im ewiggleichen Kampf – Mann gegen Mann – zu messen. Auf, dass einer emporsteige, sich über alle anderen erhebe und den Ball über das Netz befördere. Wir waren berauscht. Die Rede ist von Blobby Volley.Weiterlesen »A Boy and his Blob

Einfacher MP3-Player für Weblogs

Die wohl einfachste Art, MP3-Dateien im eigenen Blog (oder der eigenen Webseite) abspielbar zu machen, ist der del.icio.us Playtagger. Ist dieser “installiert”, erscheint vor jedem Link auf eine MP3-Datei ein kleines, blaues Play-Symbol. Wenn ein Blog-Besucher auf diesen klickt, wird das MP3 abgespielt. Dabei gibt es zwar keine aufwändigen Abspielelemente, aber dennoch ist diese Lösung für den User komfortabler als Rechtsklick -> Speichern Unter -> Desktop -> Speichern -> Warten -> Strg+D -> Doppelklick -> Anhören & Freuen -> Schließen -> Klick -> Shift+Entf -> OK.Weiterlesen »Einfacher MP3-Player für Weblogs

Telemusicvison

Videoportale sprießen in letzter Zeit wie Unkraut aus dem Boden. Plattformen wie YouTube.com oder Google-Video sind davon die bekanntesten Vertreter.
Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Die riesige Benutzerzahl führt dazu, dass – neben natürlich jeder Menge filmischen Datenmülls – nahezu jeder erdenkliche Videoschnipsel die Möglichkeit der Bekanntmachung erfährt – ob Werbespots, selbstgedrehte Kurzfilme bis hin zu Musikvideos, ob das der neuste Madonna-Clip ist, oder das Underground-Video, der Independent-Band aus dem Nachbarkeller.

Der größte Nachteil von YouTube und Konsorten liegt in der kleinen Dateigröße und der damit begrenzten Qualität der Videoclips. Wer damit ein Problem hat, kann sich die Videos bei iTunes kostenpflichtig runterladen. Bei einem Mainstream-Musikgeschmack ist man damit gut bedient, einmal abgesehen davon, dass man zahlen muss. Und genau hier setzt die Idee von Telemusicvison an.



Kostenlose Independent-Videos in sehr guter Qualität. Weiterlesen »Telemusicvison

(Flickr + Google Maps) ² = GeoTagging

Einführung

Zum Tollsten, was das Web so gerade zu bieten hat, gehört Google Maps. Sind wir doch mal ehrlich: Wem von uns bereitet es denn keine diebische Freude, die hoch aufgelösten Satellitenkarten von Gegenden zu betrachten, in denen man mal gewohnt hat. Oder in denen man mal im Urlaub war. Oder an denen man überhaupt noch nie war, die man aber gerne mal sehen würde (Eiffelturm, Chinesische Mauer, Tierpark Hagenbeck).


Cool: Turkmenistan bei Google MapsWeiterlesen »(Flickr + Google Maps) ² = GeoTagging

Wayback Machine – Internet von gestern

Als ich gestern mit einem Freund vor dessen PC saß und er über die 30 KB/sek-Downloadgeschwindigkeit meckerte, wurde ich erst nachdenklich… und dann hoffnungslos nostalgisch. “Kannst du dich noch an Zeiten erinnern, als man sich über 7 KB/sek freuen konnte?” fragte ich ihn. Er schüttelte den Kopf, ist nach eigener Aussage “erst im DSL-Zeitalter dazugestoßen”.
Von DSL oder gar einer Flatrate konnte man damals (= vor zehn Jahren) in Deutschland nur träumen. Einwahlgebühren, Onlinegebühren, Telefongebühren… mein 486er, das 14.4-Modem, ich (und vor allem meine Eltern!) wunderten uns über dreistellige Telefonrechnungen.
In diese Zeit, als man vor jeder Webadresse noch “http://” sagen musste, als Grafiken verpönt waren oder winzigklein sein mussten, bringt uns die Wayback Machine von archive.org zurück. Seit 1996 cacht, spiegelt und speichert dieses einzigartige, vom Amerikaner Brewster Kahle gegründete und finanzierte Projekt – nach eigener Aussage – 55 Milliarden Webseiten.Weiterlesen »Wayback Machine – Internet von gestern

Entspannter Bloggen mit BlogDesk

Mit der kostenlosen Software BlogDesk lassen sich Beiträge für Weblogs enorm einfach offline im Stil einer Textverarbeitung verfassen. Weil BlogDesk auch den Bloganbieter twoday.net unterstützt, ist es bei mir vor Microsofts Windows Live Writer erste Wahl.

Dies ist mein erster auf die Art verfasster Beitrag. Bin gespannt, ob’s hinhaut. Die Möglichkeit, eine Standardbreite für’s Weblog anzugeben und Bilder automatisch daran anpassen zu lassen ist jedenfalls schon mal genial.Weiterlesen »Entspannter Bloggen mit BlogDesk

WordPress-Widgets: Sidebar per Drag’n’Drop

Widgets erleichtern die Konfiguration der Sidebar von WordPress-Themes und erweitert sie um fast beliebig viele Funktionen. Template-Dateien von WordPress (in diesem Fall die sidebar.php) direkt zu bearbeiten ist nicht jedermanns Sache. Wer sich nicht mit ul-li-Orgien anfreunden will, kann sich für die Alternative von Auttomatic.com entscheiden. Das dort zum Download angebotene Widgets-Framework verwandelt die eigene Sidebar in eine Drag’n’Drop-Spielwiese, die bequem in dynamischer AJAX-Manier vom Admin-Menü aus verändert werden kann.Weiterlesen »WordPress-Widgets: Sidebar per Drag’n’Drop

Filesharing 2.0

Das Blöde an Hypes ist ja, dass sie manchmal berechtigt sind. Der Firefox ist nunmal ein guter Browser, die erste Platte der Strokes war wirklich fantastisch und Flickr macht tatsächlich einfach Spaß.

Seit einigen Monaten wirft AllPeers seine Schatten voraus. Ständig hört man was von denen. Mal ergattern sie einen Haufen Risikokapital, dann verzögert sich eine öffentliche Version Monat um Monat, dann laden sie einen Haufen User zum geschlossenen Beta-, ja, Beta-Test ein. Und zwar die überschaubare Menge von 50.000 Leuten. Man könnte meinen, die Jungs in Prag hatten Google Mail als Promo-Lehrmeister. Naja, immer noch besser als Duke Nukem Forever. Nun, da sich eine echte öffentliche Version abzeichnet und die ersten Betatester höchst zufrieden Lobhudeleien in die Technologie-Blogs des Planeten wispern, lässt sich eine erste, sehr zurückhaltende, Prognose stellen. AllPeers wird die Welt verändern!Weiterlesen »Filesharing 2.0