Der in WordPress integrierte Uploader ist wirklich nicht das Gelbe vom Ei. Im Wesentlichen hat man für das Einfügen von Bildern in Blogartikel nur die Wahl zwischen Thumbnails und der Originalgröße; eine automatische Verkleinerung auf eine vorher definierte Bildbreite gibt es nicht.

Zum Glück gibt es eine ganze Reihe von Plugins, die hochgeladene Bilder besser in das Bloglayout passen lassen.

iMaxWidthEine einfache Lösung bietet iMaxWidth. Auf der Optionenseite des Plugins lässt sich eine feste Breite für Bilder festlegen, die dann entweder dauerhaft (server-side) oder nur temporär (client-side) verkleinert dargestellt werden. Ein Nachteil bei der temporären Lösung liegt darin, dass die Bilder nicht wirklich verkleinert werden, sondern nur width und height-Tags bekommen und somit trotzdem das Bild in Originalgröße geladen wird, was unnötig Ladezeit verursacht. Eine dauerhafte, serverseitige Bildmanipulation empfiehlt sich also.

Bei diesem Problem setzt das Plugin Image Scaler an. Einmal aktiviert durchsucht es das Weblog nach width und height-Tags und erstellt den Abmessungen entsprechende Versionen der Bilder. Da das Originalbild beim Image Scaler vorhanden bleibt können auch mehrere Größen des selben Bildes genutzt werden.

WP Vivtiger Image ResizerMit dem WP Vivtiger Image Resizer-Plugin können Bilder direkt im WordPress-Uploader zugeschnitten werden. Leider nicht per Hand und nach Lust und Laune, sondern nach Verhältniswerten, z.B. drei zu zwei oder vier zu eins. Ansonsten funktioniert der WP Vivtiger Image Resizer ähnlich wie iMaxWidth; hochgeladene Bilder werden auf eine vorher definierte Breite verkleinert.

Wie man sieht ist es nicht unbedingt nötig, vor jedem Upload erst Picasa oder Gimp zu starten, nur damit die Fotos nicht das Bloglayout sprengen. Eines der drei vorgestellten Plugins zu installieren reicht im Normalfall vollkommen aus. Ein Problem ist sicherlich, dass sich bei einem möglichen Theme-Wechsel die Breite des content-Divs ändert und somit auch eine neue Maximalbreite für Bilder eingestellt werden muss. Wenn das Originalbild nicht behalten wurde ist es logischerweise nicht möglich, von 350px auf 500px umzusteigen, ohne die bisher auf dem Server gespeicherten Bilder neu hochzuladen.

Screenshot: anonym.to

Vor kurzem hat 1000ff.de die Frage behandelt, wie man einen Link so verändert, dass die Identifizierung der verlinkenden Seite — z.B. des eigenen Blogs — beinahe unmöglich wird.

Heute gehen wir einen Schritt weiter und erklären, wie sich die Anonymisierung von externen Links in WordPress-Blogs automatisieren lässt. Der Website-Referrer wird hierbei mittels eines Plugins automatisch über den Derefer-Dienst anonym.to versteckt.

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WordPress-Themes gibt es wie Sand am Meer, doch die meisten sind nur bedingt für den Einsatz in Fotoblogs geeignet. Eine Content-Bereich-Breite von 350 Pixeln ist schließlich viel zu klein für bloggende Fotografen, auch Sidebars werden — wenn überhauopt — anders genutzt als in „Textblogs“.

In diesem Artikel stellen wir fünf Themes vor, die den speziellen Anforderungen eines Fotoblogs gerecht werden:

phT (Demo)

phT-Theme Fotoblog

Das phT-Theme ist im Rahmen des Barcelona Photobloggers-Projekts entstanden und benötigt das WP-Plugin YAPB. Die „Previous“- und „Next“-Links sind direkt unter dem Bild; wenn auf das Bild selbst geklickt wird geht es chronologisch einen Schritt zurück.
Die Bildabmessungen können in der beiligenden Datei functions.php geändert werden:

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backup iconWelcher Computer-Nutzer hat das nicht schonmal erlebt? Man nimmt eine kleine Änderung am System vor, installiert ein Progrämmchen und — es geht gar nix mehr. Man setzt das System neu auf und bemerkt plötzlich, dass wichtige Daten unwiderbringlich verloren sind. Tja, doof gelaufen.

Fatal ist sowas vor allem, wenn so etwas auf dem eigenen Webserver, z.B. mit dem eigenen Blog passiert, denn man trägt nicht nur für eigene Artikel die Verantwortung sondern auch für Kommentare der anderen. Gefährlich: Nicht nur eigene Schludrigkeit kann hier Datencrashs verursachen, sondern auch ein Serverausfall beim Provider, ein Hackerangriff und andere Faktoren. Regelmäßige Backups sind also absolute Pflicht. 1000ff.de zeigt im folgenden, wie sich das einfach und automatisch in kürzester Zeit erledigen lässt, wenn man WordPress als Serverinstallation benutzt.

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TDOMF BeispielformularMit dem Plugin TDO Mini Forms könnt ihr registrierten Benutzern oder anonymen Lesern die Möglichkeit geben direkt über das WordPress-Frontend Einträge zu veröffentlichen. Je nach Einstellung erscheinen die so geschriebenen Texte entweder sofort im Blog (was nicht empfehlenswert ist, wenn Einträge auch anonym abgeschickt werden können) oder sie bekommen den Status „Ausstehender Review“ und müssen vom Blog-Admin freigeschaltet werden.

TDO Mini Forms unterstützt in der aktuellen Version 0.9.4 auch das Hochladen und Anzeigen von Attachements. Leser können dem Eintrag eine oder mehrere Dateien anfügen, die in einen vorher definierten Ordner auf dem Server hochgeladen werden. Welche Formate hierbei erlaubt sind, wie hoch die maximale Dateigröße ist und wie genau die Uploads dargestellt / verlinkt werden ist konfigurierbar.

TDOMF WidgetsFast alle Features des normalen Eintragseditors von WordPress können simuliert werden, wie das Demoformular des Plugins zeigt. Neben Überschrift und Inhalt lassen sich auch Kategorien und Tags zuweisen. Zusätzlich bietet TDOMF zwei verschiedene Arten von Captchas (Wort aus einem Bild abschreiben, Frage beantworten), eine „Benachrichtige mich bei Veröffentlichung“ und „Ich stimme zu“-Checkbox.

Die Konfigurationsmöglichkeiten des Formulars sind umfangreich und machen das Plugin für viele Zwecke einsetzbar. Die Reihenfolge der Formularelemente wird per Drag’n’Drop bestimmt, wobei man aufpassen muss, dass die Einstellungen der Widgets sich nicht gegenseitig überschreiben. Die Überschrift des Eintrags aus dem Namen der hochgeladenen Datei erstellen zu lassen funktioniert z.B. nur, wenn das „Upload Files“-Widget nach dem „Content“-Widget angezeigt wird.

Zu den weiteren Einstellungen gehören:

  • Sollen Einträge vor Veröffentlichung moderiert werden?
  • Wie viele bestätigte Einträge muss ein Autor bereits veröffentlicht haben, damit die Moderationsschleife umgangen wird?
  • Wer hat Zugang zum Formular? (Alle, nur registrierte Benutzer, nur Admins)
  • Wer wird benachrichtigt, wenn ein Eintrag auf Freischaltung wartet? (Alle, nur Admins, nur sonstige Autoren)
  • Bekommen Autoren eine „Your Submissions“-Seite im Backend von WordPress?
  • Was ist die Standardkategorie für neue Einträge?
  • Wer wird als Autor angegeben, wenn Einträge anonym abgeschickt wurden?
  • Soll ein Link zum Blog des Autors angezeigt werden?

Außerdem enthält TDO Mini Forms eine CSS-Datei, mit der die Darstellung des Formulars angepasst werden kann.



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