Google.com — diese Seite könnte Ihren Computer gefährden.
Ein kleiner bis mittelgroßer Schluckauf bei Google: Dort werden seit ca. 16 Uhr 15:30 Uhr sämtliche Webseiten auf den Suchergebnisseiten mit Warnungen ausgestattet — auch vor Google selbst wird gewarnt:

Normalerweise erscheinen diese Hinweise nur bei Warez-Seiten und bei mehr oder weniger bekannten Virenschleudern. Ein Klick auf den “This site may harm your computer”-Link führt zu einer Antwortseite von Google:
We want our users to feel safe when they search the web, and we’re continuously working to identify dangerous sites and increase protection for our users. This warning message appears with search results we’ve identified as sites that may install malicious software on your computer.
Na dann: Don’t be Everything is evil.
Update: Der Warnhinweise ist jetzt (16:50 Uhr) verschwunden. Der Spuk ist vorbei.
![]()
etwas größer:
![]()
270° gedreht:
![]()
Weg mit dem “g” (quick & dirty):
![]()
und ein Vergleich…

Zufall?
[Info über das neue Favicon via Blogoscoped]
Kann gut sein, dass das schon länger möglich ist, aber… bei der Bildersuche über Google.com (nicht Google.de) können die Ergebnisse nicht nur nach Bildgröße, sondern auch nach Bildtyp gefiltert werden: News content (Zeitungen), Faces (Gesichter) und Photo content (ohne Screenshots, Logos etc.) stehen zur Auswahl:

Die gezielte Suche nach Gesichtern war auch vorher schon möglich, wenn man &imgtype=face an die URL hängt. Dieser Zusatz ist nun nicht mehr nötig.
Jetzt wissen wir immerhin wie Gott wirklich aussieht.
Privatsphäre, anyone? Wie ich gerade bei Google Blogoscoped lese, hat Google still und heimlich einen ungewöhnlichen Link zu einer “Profil-Sitemap” in die hauseigene robots.txt hinzugefügt:
http://www.gstatic.com/s2/sitemaps/profiles-sitemap.xml
In dieser Sitemap befinden sich Tausende Links zu öffentlich zugänglichen Benutzerprofilen, die nun nach und nach in den Google-Index übernommen werden:

Besitzer eines Google-Accounts können ihr Profil unter http://www.google.com/s2/profiles/me ansehen und bearbeiten. Links zu eigenen Blogs, Fotos etc. erscheinen oben rechts im Profil und sind nicht mit dem nofollow-Attribut versehen, worüber sich besonders die SEO-Spammer freuen werden.
Google will mit der Indexierung von Benutzerprofilen wohl im Bereich der Personensuche punkten. Anstatt die Suchenden nach LinkedIn oder Xing (oder ggf. Wikipedia) zu schicken, sollen die Informationen direkt auf Google-Servern zu finden sein.
Wer das nicht möchte, sollte möglichst schnell den eigenen Google-Account bearbeiten und alle Eintragungen löschen, die nicht öffentlich zugänglich sein sollen.
Die bisher nur Insidern bekannte Internetz-Suchmaschine “Google” (nie gehört, muss über Nacht aufgemacht haben) möchte sich mit dem Projekt 10 hoch 100 in der Öffentlichkeit als Unternehmen mit Gewissen präsentieren.
Bis zum 20. Oktober kann Jedermann Ideen in den Kategorien Gemeinschaft, Chancen, Energie, Umwelt, Gesundheit, Bildung und Schutz einreichen, die “möglichst vielen Menschen helfen, in jeder erdenklichen Weise”.
Hier das offizielle Video zum Projekt 10 hoch 100:
Ab dem 27. Januar 2009 werden die User gebeten, aus 100 von Google auserwählten Ideen per Abstimmung 20 zu machen, von denen Google wiederum fünf mit je zwei Milionen US-Dollar unterstützen wird. Für den Ideengeber “springt viel gutes Karma dabei heraus. Und die Befriedigung darüber, dass Ihre Idee tatsächlich Hilfe für sehr viele Menschen bedeuten kann.”
Zu den Beweggründen schreibt Google, “dass es ab einem grundlegenden Niveau an materiellem Wohlstand nur eine einzige Sache gibt, die auf Dauer Glück und Befriedigung verschafft, nämlich anderen Menschen zu helfen”. Das stimmt wohl, doch was bleibt ist die Frage, warum “gerade mal” zwei Millionen für die Umsetzung der Ideen reichen soll, und nicht, sagen wir, 20 Millionen? Durch die Gelddruckmaschine AdWords hat Google alleine im zweiten Quartal 2008 einen Nettogewinn(!) von 1.250.000.000$ erwirtschaftet (Quelle); zehn MIllionen Dollar bezahlen die locker aus der Portokasse, und die PR-Maschine rollt.
Fazit: Nice try, Google.
Die japanische Firma lm3labs entwickelt futuristisch anmutende Benutzerschnittstellen, zum Beispiel Drag&Drop-Steuerungen mit Handbewegungen, wie man sie aus Filmen wie “Minority Report” kennt. Eine Anwendung für diese ubiq’window genannte Technik ist eine neuartige Steuerung für Google Earth, bei dem die Weltkugel als frei dreh- und zoombares Hologramm dargestellt wird.
Holographic Google Earth from Nicolas Loeillot on Vimeo.
Mehr Beispiele für die Technik gibt’s im Catchyoo-Blog.
[via]

