musik

Facing Worlds

Unreal Tournament war nicht mein erster Shooter, hat meine Vorstellung vom FPS-Genre aber dennoch geprägt wie kein zweiter. Das mag auch damit zusammenhängen, dass ich 2000 einen neuen Rechner bekam. Ein Pentium III (de-ding-da-däng) mit 450 Megaherzen und einer Geforce 2 MX (die Billigvariante). Ich war der festen Überzeugung, das Epidom des Technologiezeitalters vor mir zu haben. Nie im Leben würde Videospiele besser aussehen können. Weiterlesen »Facing Worlds

Computerwelt

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It’s more fun to compute: Vor ziemlich genau 30 Jahren erschien das achte Album von Kraftwerk. Nach der Mensch-Maschine bastelten die im Ausland nach wie vor als deutsch-repräsentativ geltenden Düsseldorfer drei Jahre lang an der wie üblich wegweisenden Langspielplatte Computerwelt, die auch gut als EP hätte durchgehen können.

Grund für diesen Artikel: Ignorant wie ich bin war Kraftwerk für mich eigentlich immer die Gruppe, die Das Model gemacht hat und ansonsten bei der Expo 2000 für einen Mini-Jingle ordentlich abkassiert hatte. — Mit Computerwelt habe ich aber dann doch verstanden, warum auch heute noch so viele Elektromusiker Kraftwerk als Inspirationsquelle Nr. 1 angeben. Weiterlesen »Computerwelt

Braid lohnt sich

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Braid is a puzzle-platformer, drawn in a painterly style, where you can manipulate the flow of time in strange and unusual ways. From a house in the city, journey to a series of worlds and solve puzzles to rescue an abducted princess. In each world, you have a different power to affect the way time behaves, and it is time’s strangeness that creates the puzzles.

Soweit der offizielle Klappentext zu Braid, dem XBOX-Live-Bestseller, der seit gut einem Monat auch als PC-Version erhältlich ist.
Braid ist ein Indiegame, was bedeutet, dass es ohne die “Hilfe” eines Industriegiganten wie EA, die kaum Wert auf neue Spielkonzepte legen, um die Zielgruppe nicht zu überfordern, erstellt wurde. Indiegame bedeutet in den meisten Fällen auch, dass es von außen keinen Druck auf eine schnelle Veröffentlichung gibt. Viele Indiegame-Entwickler sehen ihr Spiel als ihr persönliches Baby an, das eben erst dann der Öffentlichkeit präsentiert werden kann, wenn es — nach Meinung der Entwickler — zu 100% perfekt ist, Deadline hin oder her.
So auch bei Braid. Das Spiel gewann bereits 2006 den Innovation in Game Design-Award des Independent Game Festivals, und das obwohl die Grafik zu diesem Zeitpunkt bestenfalls als roh durchging. Erst drei Jahre später ist die finale Version erhältlich. Weiterlesen »Braid lohnt sich