Google hat seinen Videodienst YouTube um einige Statistiken erweitert. In der Übersicht der eigenen Videos kann der eingeloggte Benutzer mit dem Button „Infos zu diesem Video“ bzw. „About this Video“ herausfinden, in welchen Ländern sein Video am häufigsten gesehen wird und wo es am beliebtesten ist. Für diese Informationen kann auch ein bestimmter Zeitraum per Zeitachse eingegrenzt werden. Letztere ist in Flash, die Weltkarte in JavaScript realisiert.

YouTube: Videostatistiken

Fazit: Ein nettes Spielzeug für Leute, die Freude an Zahlen und Ländern haben. :)

[via techcrunch]

YouTube: Logo-Ausschnitt

YouTube testet derzeit höhere Bitraten und MPEG4-Komprimierung, was die Qualität der Videos mitunter merklich verbessert. Das Bild wirkt durch eine höhere Auflösung (448×336 statt 320×240) optisch schärfer. Insbesondere im Vollbildmodus macht sich das bemerkbar. Zudem wird die Samplingrate im Ton von 22050 Hz auf 44100 Hz erhöht. Um diese anzuschauen, wird allerdings eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Der High Quality-Modus lässt sich durch das Anhängen des Parameters

&fmt=18

an die Video-URL aktivieren. Zum Beispiel:

http://www.youtube.com/watch?v=6gmP4nk0EOE&fmt=18

statt

http://www.youtube.com/watch?v=6gmP4nk0EOE

Alternativ kann man sich auch ein Greasemonkey-Script //edit: oder die Firefox-Erweiterung „Better YouTube“ (das Addon beinhaltet die „HD“-Option nicht mehr) installieren, welches auf YouTube-Video-Seiten automatisch den besseren Modus aktiviert. Da YouTube noch längst nicht seinen gesamten Videobestand in besserer Qualität vorrätig hat und die Datenmenge mitunter auch so viel höher ist, dass das Video sich „totlädt“, bietet das Script einen „Original“-Link, um für den Notfall den herkömmlichen Modus zu aktivieren.

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Zumindest wird darüber nachgedacht, erfährt man im Interview mit der ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann bei tagesschau.de.

Man fühlt sich wohl langsam etwas unter Druck gesetzt beim Ersten Deutschen Fernsehen. Das ZDF hat seine Mediathek und ist zusätzlich bei YouTube vertreten, arte lässt ausgewählte Sendungen eine Woche lang abrufbereit bei arte+7, und auch im europäischen Ausland weiß man die neuen Techniken für sich zu nutzen: die BBC hat einen eigenen Kanal bei YouTube, und der öffentlich-rechtlichen Sender NRK aus Norwegen verbreitet Inhalte bereits via BitTorrent.

Auch die ARD-Generalsekretärin denkt über BitTorrent nach:

Das senkt die Verbreitungskosten für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Norwegen erheblich. Für NRK entstehen so für die Verbreitung der auf B[i]tTorrent verbreiteten Inhalte keine weiteren Kosten. Verbreitungskosten im Internet sind nicht unerheblich und natürlich auch für die ARD ein Faktor, mit dem wir kalkulieren müssen.

Aber:

Ob das für die ARD der richtige Weg ist, dass Dritte unsere Inhalte unkontrollierbar kopieren und verbreiten, ist eben eine entscheidende Frage – und eine solche Verbreitung dann nicht mehr rückholbar.

Das ist richtig. Was einmal ins Internet gestellt wird lässt sich so schnell nicht mehr einfangen. Die Frage ist nur: Warum sollte das ein Problem sein für die ARD? Anders als die privaten finanzieren sich die öffentlich-rechtlichen Sender nicht vorrangig durch Werbung, sondern durch Gebühren, sind also nicht primär auf hohe Einschaltquoten angewiesen. Es könnte ihnen also vollkommen egal sein, wo und wann die Zuschauer ARD-Inhalte konsumieren — bezahlt haben sie dafür ja schon.

Ein erster, zaghafter Schritt in diese Richtung ist bereits getan: Etwas versteckt lassen sich auf der ARD-Homepage Videos finden, wenn auch nicht so schön gebündelt wie in der ZDF-Mediathek. Unter dem Menüpunkt „Interaktiv“ gibt es den kleinen Link „Videos„, der eine Liste der verfügbaren Sendungen anzeigt.

Update 22.07.2008: Achtung! Das hier vorgestellte Script funktioniert nicht mehr. Ich rate als Alternative zur Benutzung des Scripts „YouTube HTML Valid (with clipboard copy)“, welches den Job auch gut erledigt.


Kürzlich machte man mich darauf aufmerksam, dass mein WordPress-Blog im Internet Explorer nur eingeschränkt anzuschauen sei. Grund: Entweder man müsse beim Betreten der Seite den ActiveX-Tünnef abschalten…

ActiveX-Steuerelemente zulassen?

oder die Seite sei nicht betrachtbar.

Die Internetsite kann nicht geöffnet werden.

Nach einigem Suchen fand ich den Fehler: Der Einbettungscode von YouTube-Videos ist nicht XHTML-kompatibel und verursachte diese Meldungen, immer dann wenn ein ein solches Video auf der aktuellen Blogseite eingebettet war. Nebenbei: Warum das in anderen Blogs nicht eintritt verstehe ich nach wie vor nicht.

Nach einer kurzen Webrecherche fand ich einen Blogeintrag auf wildbits.de, der beschreibt wie XHTML-valider Einbettungscode aussehen muss.

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Google Logo Ausriss

Der Online-Videodienst YouTube wurde für eine Summe von 1,65 Milliarden (1.650.000.000) $ von Google übernommen. Das ist die Meldung, die die Webwelt dieser Tage nachhaltig beschäftigen wird. Warum, schließlich hat Google doch bereits einen eigenen Videodienst. Wieviel Monopol verträgt das Web? Wieviel Macht darf ein Konzern haben, der längst mehr als eine bloße Suchmaschine ist? Wollen die Do-no-Evil-Jungs tatsächlich die Weltherrschaft? Oder haben sie „nur“ smarte Geschäftsideen? Continue reading “Google kauft YouTube” »



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