Tatsache ist: Auf fast jeder Internetseite muss man sich registrieren, um sie richtig nutzen zu können. Jede Community, jedes Forum verlangt eine Registrierung. Was mit der angegebenen E-Mail-Adresse passiert, in welche Datenbanken sie eingetragen wird und wer Zugriff darauf hat ist häufig unklar und steht — wenn überhaupt — nur irgendwo versteckt im Kleingedruckten der Webseite. Die Folge: Eine zunehmend mit Spam-Mails und niemals abonnierten Newslettern verstopfte Inbox.

SlopsboxEine einfache und kostenlose Möglichkeit die eigene E-Mail-Adresse vor Spam zu schützen bietet der schwedische „E-Mail-Anbieter“ Slopsbox. Wann immer die Angabe einer E-Mail-Adresse nötig ist, gibt man einen beliebigen Namen gefolgt von @slopsbox.com ein (also z.B. fruchtsaft555222@slopsbox.com) und hat Ruhe. Der Clou ist: An diese Adresse verschickte Mails kommen zwar an, werden aber nach 24 Stunden automatisch gelöscht. Genug Zeit also, um seinen Account zu aktivieren oder sein generiertes Passwort zu empfangen, ohne seine Haupt-E-Mail im Internet zu verbreiten.

Etwas Vorsicht sollte dennoch geboten sein, schließlich sind Slopsbox-Adressen nicht durch ein Passwort geschützt und können so theoretisch auch von anderen Nutzern eingesehen werden, wenn diese über den Namen der Adresse Bescheid wissen. Es empfiehlt sich also die Slopsbox-Adresse geheim zu halten.

Neben slopsbox.com können auch diverse andere Domains genutzt werden, z.B linux.co.in, randomcrapofdoom.net oder — mein persönlicher Anti-Spam-Mail-Favorit — thegaybay.com

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Ein Kommentar zu “Temporär Mails empfangen mit Slopsbox”


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