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Neues aus der Welt von Goo: Der Publisher Brighter Minds Media hat Insolvenz angemeldet.

Das klingt allerdings haarsträubender, als es letztendlich ist: Zwar spricht auch der Spieldesigner Ron Carmel vom World of Goo-Entwicklerteam 2D Boy davon, dass sich 90 % der WoG-Spieler das Spiel illegal beschafft hätten, man muss aber auch sehen, dass sich das Spiel auf Plattformen wie wiiware und Steam bestens verkauft (und BMM hier garnicht beteiligt ist). Darüberhinaus verfügt der Publisher mit Spielen wie Bob, dem Baumeister ansonsten über ein Spielportfolio, bei dem sich der Gedanke an hohe Qualität, zumindest aber hohe Verkaufszahlen, nicht unbedingt aufdrängt. Auch die Entscheidung, das Spiel auf CD zu vertreiben, als es online schon längst releast war, könnte man als Fehlentscheidung sehen.

So oder so kann Brighter Minds Media seine Arbeit vorerst fortsetzen: Die Kontrolle über die Geschäfte bleibt während der Re-Organisation bei ihnen, eine komplette Liquidation ist vorerst wohl abgewendet.

Screenshot: World of Goo

Das von 1000ff mehrfach gepriesene Indiegame „World of Goo“ besitzt einen Soundtrack. Dieses 23 Tracks umfassende Werk kann nun kostenlos und legal im MP3-Format heruntergeladen werden und ich kenne mindestens einen Videospielsoundtracksammler, der sich darüber freuen wird.

Weil der Server gerade knickeknacke-ausgelastet ist, laden smarte Mädels und Jungs den World of Goo-Soundtrack per BitTorrent herunter.

[via kotaku]

David Rosen vom Wolfire-Blog hat sich die Mühe gemacht das Design der beiden großartigen Indiegames World of Goo und Knytt Stories zu sezieren.
Mit den Augen eines Entwicklers, der selbst gerade an einem Spiel bastelt, versucht er zu beantworten, welche winzigen Details aus einem guten PC-Spiel ein perfektes machen.

Beide Videos sind sehenswert und äußerst aufschlussreich. David Rosen hat sich vorgenommen, die „Design Tour“-Reihe mit weiteren gelungenen Spielen fortzuführen, also gleich mal den RSS-Feed abonnieren.

[via TIGSource]

World of Goo

Über World of Goo hatte ich im Zusammenhang mit dem Experimental Gameplay Project schon mal geschrieben — nun sind die PC- und Wii-Versionen des Indiegames endlich fertig! Das PC-Spiel kann für 20$ (ca. 15€) via PayPal geordert werden; Besitzer einer Wii-Konsole kommen etwas günstiger davon, sie bezahlen 1500 Wii-Punkte (15$). Mac- und Linux-Versionen sind momentan noch im Betastatus, werden aber in den nächsten Wochen erscheinen.

Die Demo von World of Goo bietet eines der insgesamt fünf Kapitel der Vollversion. In zwölf unterschiedlich aufgebauten und liebevoll designten Leveln ist es unsere Aufgabe, aus den Goos ein möglichst effizientes, aber stabiles Gerüst zu bauen, damit möglichst viele von ihnen in der am Ende des Levels positionierten Pipeline verschwinden können. (Hört sich langweiliger an als es in Wirklichkeit ist.) Nie war die Arbeit auf einem Ölfeld angenehmer und weniger schweißtreibend als in dem preisgekrönten Physik-Aufbau-Game der beiden Entwickler Kyle Gabler und Ron Carme.

Ebenfalls schon in die Demo integriert ist ein rudimentärer „Multiplayer“-Modus, bei dem es schlicht darum geht den höchsten Turm der Welt aus Goos zu bauen. Die Besonderheit besteht darin, dass nur die bereits im Singleplayer geretteten Goos als Baumaterial dienen.

Download „World of Goo“-Demo

(Für Freunde von: Crayon Physics, Lemmings, Charlie und die Schokoladenfabrik)

Experimental Gameplay ProjectExperimental Gameplay Project: Was als kleines Studentenprojekt im Frühling 2005 begann ist heute zur wohl größten Sammlung von außergewöhnlichen und kostenlosen Mini-Spielen überhaupt gewachsen, trotz (oder gerade wegen?) der nicht gerade einfach einzuhaltenden Aufnahmeregeln:

  1. Es darf nur von einer Person entwickelt worden sein
  2. Es muss in höchstens sieben Tagen fertiggestellt sein
  3. Es muss etwas Neues, nie bisher Dagewesenes zeigen

Die Ergebnisse sind entsprechend vielfältig; von „geniale Idee“ bis „ziemlich bescheuert“ ist alles dabei. Die am besten bewertetesten Spiele sind ein guter Einstieg in die Masse der Minigames, die entweder heruntergeladen und installiert werden müssen oder direkt im Browser spielbar sind.

Und dass aus den Indie-Games auch mehr werden kann, zeigt das Spiel „Tower of Goo„, dessen Nachfolger „World of Goo“ auf der Webseite 2dboy.com bereits vorbestellt werden kann. Hier der erste Trailer:



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