Man mag’s kaum glauben, aber diese epischen fünfeinhalb Minuten Indie-Verfilmung des Half-Life-Stoffes hatten ein Budget von nur 500$. Meiner Meinung nach schafft der Film es ziemlich gut, Klaustrophobie und Paranoia einzufangen, die vor allem der Anfang von Half-Life 2 in City 17 geprägt haben. Verantwortlich sind die kanadischen Purchase Brothers (Seite ist gerade offline), der Film soll Auftakt einer Serie sein. Und wer sich nicht vorstellen kann, dass Videospiele eine gute Vorlage für die große Leinwand sind, sollte seine Meinung überdenken. Hollywood, ick hör dir trappsen.
Das schönste am Zocken ist das Gewinnen. Ob man nun eine Kampagne schafft, die Voraussetzungen zum Levelaufstieg erfüllt oder einen befriedigenden Abspann sieht. Doch der Weg dahin ist beschwerlich und mehr als einmal ärgert man sich über das virtuellen Ableben — insbesondere, wenn das letzte Abspeichern eine %$#+”* halbe Stunde zurückliegt. Knurr.
Vimeo-User DasMatze hat eine hübsche Auflistung von 50 Toden der jüngeren Computerspielgeschichte kompiliert und erinnert uns damit an all die unzähligen Momente der Demütigung, der Wut und der Resignation. Danke, Matze!
[via Spieletipps.de]
Für das PS2-RPG Chaos Wars hat Chris Jelinek, Präsident von O3-Entertainment, ganz tief in die Trickkiste gegriffen: Warum für professionelle Sprecher Unmengen an Geld ausgeben, wenn Onkel, Tante, Tochter und Sohnemann die Synchronisation für ein wenig gutes Zureden und ein dickes Versprechen (You’ll be in a videogame!) mindestens ebenso gut erledigen können? Merkt das überhaupt jemand, wenn offensichtlich japanische Charaktere einen breiten amerikanischen Akzent verpasst bekommen? Was kann schon schiefgehen?
Nun, das Endprodukt spottet jeglicher Beschreibung. Wer dachte, dass Fernsehserien wie South Park größtenteils schlecht, weil emotionslos und uninspiriert synchronisiert werden, muss seine Maßstäbe nach dem “Genuss” des folgenden Videos neu justieren:
[via Digg]
Wer noch eine Lizenz für Windows 3.11 braucht, sollte sich beeilen: Ab November ist offiziell und endgültig Schluss mit Windows for Workgroups 3.11, dem ersten Betriebssystem aus dem Hause Microsoft, dass das TCP/IP-Protokoll unterstützte und damit (wenn auch für die Mehrheit der Heimanwender eher theoretisch) Netzwerkverbindungen zwischen mehreren Rechnern ermöglichte. Mit Hilfe der berüchtigten “winsock.dll” war dann auch der Zugang zum Internet möglich, AOL-20-Stunden-gratis-CD und Netscape Navigator natürlich vorausgesetzt.
Um den endgültigen Abschied vom 1993 erschienenen Betriebssystems entsprechend zu feiern(?), hier ein Video von YouTube-User richardstheone, in dem Installation und erste Schritte im Win-GUI gezeigt werden.
Für die Musik kann ich nichts.
Edit: Das eingebettete Video läuft hier nicht. Bei YouTube geht’s.
Bereits seit sieben Monaten besteht die Möglichkeit, YouTube-Videos zu geotaggen, sprich: ihnen Längen-und Breitengradangaben zuzuweisen. Mit solchen Ortsmarken versehene Videos wurden daraufhin in Google Earth angezeigt.
Seit neuestem werden geogetaggte Fotos auch in Google Maps angezeigt. Ein Beispiel: Dieses schmucke Video, welches ich auf der 2006er “Biermeile” aufnahm, um den Schrecken zu dokumentieren.
Für sich alleine mag diese Entwicklung nicht allzu spektakulär klingen. Ebenso wie die jüngste Nachricht, nach der Microsofts Karten-Pendant Live Maps jetzt KML (das Google-Earth/-Maps-Standardformat) liest. Zeiht man aber die Evolution von Kartendiensten und -Mashups insgesamt heran, lässt sich ein deutlicher Trend identifizieren: Die Offenheit, welche die Kartendienste, vor allem den von Google, von Anfang an auszeichnete führt zu einer gesunden Konkurrenz zwischen den Diensten, immer interessanteren Feature-Integrationen und Mashups.
Meines Erachtens ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis jemand ein Mega-Mashup entwickelt. Eine — dank der neuesten Handygeneration überall verfügbare — semantische “Schicht” aus Informationen über jeden Punkt der Welt. Eine zentrale Stelle, die einen 3D-Stadtplan mit Wegbeschreibungen wie Googles Street View, Wikipedia-Artikel wie in Wikitude, von jedem editierbare Ortsinformationen wie in Wikimapia, geogetaggte Fotos wie z.B. auf loc.alize.us, zu einem großen Panorama verschmolzen per Photosynth, Videos wie in obigem Beispiel, Bewertungen für Dienstleistungen wie bei Qype, und so weiter, verknüpft. Damit man endlich wirklich weiß, wo man sich befindet.
[via TechCrunch und Google-LatLong]

Richtig gelesen. Informationen von TechCrunch zufolge plant Flickr in naher Zukunft, eventuell sogar noch in den nächsten drei Wochen, seinen Dienst mit Unterstützung für Webvideos auszustatten. Dieses Feature wird seit Mai letzten Jahres anscheinend immer wieder hinter vorgehaltener Hand angekündigt. Der Grund, warum sich dessen Integration so lange hinzieht ist laut TechCrunch, dass man besondere Funktionen einbaut, die den Dienst gegenüber YouTube herausstellen soll.

Gut für Yahoo! wäre das Feature mit Sicherheit, denn ihr eigener Videodienst liegt wenig benutzt in der Ecke. Andererseits könnten Web-Videos auch das Verwässern, wofür Flickr steht: Nämlich seriöse, kreative Photographie und den diesbezogenen Austausch einer engagierten Community untereinander. Würden plötzlich pseudo-lustige bewegte Bilder von selbst synchronisierter Popmusik, wackelige Handymitschnitte von Partys und langweiligen Schulstunden allenthalben auftauchen, wäre durchaus denkbar, dass sich ein großer Teil der Community abwendet. Das auszubalancieren ist eine ganz schöne Gratwanderung. Man wird sehen.
Bildnachweise
Gezeichnetes Flickr-Logo: SuBoJaC & Zhe GingerNinja (cc)
Fotomontage Flickr mit Video: 1000ff.de

YouTube testet derzeit höhere Bitraten und MPEG4-Komprimierung, was die Qualität der Videos mitunter merklich verbessert. Das Bild wirkt durch eine höhere Auflösung (448×336 statt 320×240) optisch schärfer. Insbesondere im Vollbildmodus macht sich das bemerkbar. Zudem wird die Samplingrate im Ton von 22050 Hz auf 44100 Hz erhöht. Um diese anzuschauen, wird allerdings eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.
Der High Quality-Modus lässt sich durch das Anhängen des Parameters
&fmt=18
an die Video-URL aktivieren. Zum Beispiel:
http://www.youtube.com/watch?v=6gmP4nk0EOE&fmt=18
statt
http://www.youtube.com/watch?v=6gmP4nk0EOE
Alternativ kann man sich auch ein Greasemonkey-Script //edit: oder die Firefox-Erweiterung “Better YouTube” (das Addon beinhaltet die “HD”-Option nicht mehr) installieren, welches auf YouTube-Video-Seiten automatisch den besseren Modus aktiviert. Da YouTube noch längst nicht seinen gesamten Videobestand in besserer Qualität vorrätig hat und die Datenmenge mitunter auch so viel höher ist, dass das Video sich “totlädt”, bietet das Script einen “Original”-Link, um für den Notfall den herkömmlichen Modus zu aktivieren.

