Der angegebene Schwierigkeitsgrad ist natürlich hochgradig subjektiv.

Lösungsvorschläge bitte per Kommentar einreichen. Der Gewinner (oder die Gewinnerin, haha) erhält Ruhm, Ehre, Karmapunkte und darf die Screenshots behalten.

1 (easy)

2 (medium)

3 (somewhere between medium and hard)

BONUS-LEVEL! (hard)

Die Maus vom Super NintendoMit Mäusen und Spielekonsolen ist das so eine Sache. Sie funktionieren nicht miteinander. Wer am Fernseher daddelt, will sich auf’s Sofa fläzen oder im Schneidersitz auf dem Boden hocken, mit dem kabellosen 17-Knöpfe-Doppelanalog-Rumble-Pad in den Händen. Nintendo brach einst dieses Schema — klar: die Wiimote. Dem Zockernachwuchs des neuen Jahrtausends jedoch weniger bekannt sein dürfte, dass Big N bereits 1992 versucht hat, die Heimkonsolensteuerung zu, ähm, revolutionieren. Mit einer klassischen Computermaus! Diese konnte man an das Super Nintendo, den heißesten Scheiß in den Wohnzimmern der frühen 90er, anschließen. Wenn doch nur die Teppichflusen nicht gewesen wären, die die Kugel in der Maus (damals hatten die sowas, statt Laserstrahlen) verfusselten.

Kurzum: Die Maus floppte. Die Zocker waren unwillig, das Kabel zu kurz, die Liste der unterstützen Spiele spärlich. Aber immerhin war der Maus Mario Paint beigelegt. Oder umgekehrt.

mario_paint_huelleMario Paint, ein mit Charakteren aus den bekannten Jump’n’Runs versehene Sammlung aus Mal- und Animationsprogramm, Komponierstudio und einem Minispiel war für die einen der erbämliche Versuch, Anwendungen auf die Spielkonsole zu bringen, für die anderen einfach eine nette Abwechslung, die jedoch zumeist nach ein paar Tagen längst nicht mehr die änfängliche Faszination auszustrahlen vermochte. Heute genießt Mario Paint in eingeweihten Kreisen jedoch uneingeschränkte Solidarität, wie sie nur von nostalgisch verklärte Jugenderinnerungen hervorgebracht werden kann. Simon verwies ja schon mal auf die zahlreichen YouTube-Videos mit bizarren Mario-Paint-Kompositionen.

Wer kein SNES in der Ecke verstauben stehen hat, kann sich jetzt trotzdem auf handelsüblichen PCs und Macs einen Eindruck vom geistigen Vorgänger des Magix Music Maker machen. Bei unfungames gibt’s nämlich den Musik-Komponier-Teil von Mario Paint zum Download.

Mario Paint Composer Screenshot

In das Programm integriert sind die Möglichkeit, seine Songs lokal zu speichern, sowie sie online mit anderen zu tauschen. Der Mario-Paint-Acid-House-Party steht also nichts im Wege. Viel Spaß.

[via lifehacker]

Seit über zehn Jahren gibt es den Super Nintendo-Emulator ZSNES, mit dem es auch ohne Nintendo-Konsole möglich ist, Klassiker wie Super Mario World, Street Fighter oder die Final Fantasy-Reihe zu spielen — und das in höherer Auflösung, mit besserem Sound und der Möglichkeit, Spielstände zu speichern wann immer man will.

Das Programm selbst, für Windows und Linux-Distributionen erhältlich, ist keinesfalls illegal. In der knapp ein Megabyte großen .ZIP-Datei befinden sich lediglich der Emulator und mehrere Hilfedateien— nicht aber die Spiele (ROMS genannt). Dass ZSNES für Nintendo trotzdem ein Dorn im Auge ist liegt daran, dass die japanische Firma gerade mit der Wii-Konsole und dessen „Virtual Console“ versucht ihre Kunden doppelt abzuzocken. Wer Anfang der 90er knapp 100 Mark für ein Super Nintendo-Spiel ausgab, wird nun gebeten für das gleiche Spiel erneut Geld zu bezahlen, in Form von „Wii Points„.

Doch das muss nicht sein. Wer trotz nicht mehr funktionstüchtiger SNES-Konsole eine Runde in Super Mario Kart drehen will, sollte sich einen Emulator wie ZSNES zulegen. In drei Schritten erläutert dieser Artikel, was vor dem Zocken noch schnell erledigt werden muss. Continue reading “ZSNES — der Super Nintendo-Emulator” »

Zelda: A Link to The Past erschien vor ziemlich genau 15 Jahren in Deutschland und zählt für viele auch heute noch zu den besten Spielen für das Super Nintendo. Das Action-Adventure wurde insgesamt mehr als 4,5 Millionen mal verkauft, und als junger Fernsehzuschauer kam man zu der Zeit auch nicht um diesen grandiosen Werbespot herum:

Continue reading “The Legend of Zelda: A Link To Past — Japanischer und deutscher TV-Spot (1992)” »

Kaum zu glauben, aber auch 15 Jahre nachdem Mario Paint für das Super Nintendo raus kam gibt es anscheinend immer noch Leute, die das Spiel zum Remixen und Nachkomponieren von Songs benutzen, und das obwohl es sich bei Mario Paint eigentlich — wie der Name vermuten lässt — primär um ein Mal-Programm wie MS-Paint handelte, das mit der beiligenden Super NES Mouse gesteuert wurde.

Der Music Composer im Spiel war streng gesehen nur Beiwerk, genau wie das im Nachhinein sehr seltsame erscheinende „Fliegenklatsch-Spiel“, das als pausenfüllendes Gimmick noch Platz auf der Cartridge fand. Bei Youtube findet man jedenfalls diverse Songs, die mit Mario Paint gebastelt wurden, so z.B. auch das Sonic- und Tetris-Theme:

Tetris Music – Mario Paint (Super Nintendo)

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