YouTube bietet seit einiger Zeit mit Playlists die Möglichkeit, mehrere Videos in Folge abspielen zu lassen und auf eigenen Webseiten einzubetten. Leider ist dieses Feature nicht sonderlich komfortabel zu bedienen. Abhilfe schafft der nagelneue Dienst embeddr, mit der über eine sehr einfach zu bedienende Oberfläche Videos aneinandergereiht werden können. Einfach die Links zur Videoseite oder den Embed-Code in das Textfeld einfügen, par Drag & Drop die Abspielreihenfolge bestimmen und gut. Nette Extras sind der eingebaute „Cover Flow“-Effekt, „Smart Playlists“, mit denen etwa Playlists dynamisch auf der Basis eines bestimmten Tags generiert und kontinuierlich aktualisiert werden können sowie die Möglichkeit, Videos aus diversen Diensten einzubinden. Momentan sind das Atom Films, Blip.TV, College Humor, Dailymotion, Metacafe, TeacherTube, MySpace Video, Veoh, Vimeo und YouTube, aber es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn da nicht noch weitere Dienste kommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Und wie sieht’s aus? Hier eine Playlist, die den kompletten Mitschnitt eines Zockers enthält, der sich an „Super Mario Forever“1 probiert und seine Versuche in epischer Breite fluchend kommentiert („This is worse than Ann Coulter!“). Anschließend folgt ein Speedrun des Spiels, zweifelsohne von einer anderen Person angefertigt. Ein Hoch auf den feinen Sinn für subtilen Witz des 1000ff-Schreiberlings, der in dieser Zusammenstellung einmal mehr deutlich wird.

(Direktlink zur Playlist-Seite)

  1. einem NES-ROM-Hack []

Die Überschrift sagt eigentlich alles. Auf desktopgaming.com findet man als Zocker mit Nostalgiefaible Hintergrundbilder für den Desktop — eines schöner als das andere. Auch eigene Uploads sind gern gesehen.

Desktop: Super Mario Bros 3 (All Stars)

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Die Maus vom Super NintendoMit Mäusen und Spielekonsolen ist das so eine Sache. Sie funktionieren nicht miteinander. Wer am Fernseher daddelt, will sich auf’s Sofa fläzen oder im Schneidersitz auf dem Boden hocken, mit dem kabellosen 17-Knöpfe-Doppelanalog-Rumble-Pad in den Händen. Nintendo brach einst dieses Schema — klar: die Wiimote. Dem Zockernachwuchs des neuen Jahrtausends jedoch weniger bekannt sein dürfte, dass Big N bereits 1992 versucht hat, die Heimkonsolensteuerung zu, ähm, revolutionieren. Mit einer klassischen Computermaus! Diese konnte man an das Super Nintendo, den heißesten Scheiß in den Wohnzimmern der frühen 90er, anschließen. Wenn doch nur die Teppichflusen nicht gewesen wären, die die Kugel in der Maus (damals hatten die sowas, statt Laserstrahlen) verfusselten.

Kurzum: Die Maus floppte. Die Zocker waren unwillig, das Kabel zu kurz, die Liste der unterstützen Spiele spärlich. Aber immerhin war der Maus Mario Paint beigelegt. Oder umgekehrt.

mario_paint_huelleMario Paint, ein mit Charakteren aus den bekannten Jump’n’Runs versehene Sammlung aus Mal- und Animationsprogramm, Komponierstudio und einem Minispiel war für die einen der erbämliche Versuch, Anwendungen auf die Spielkonsole zu bringen, für die anderen einfach eine nette Abwechslung, die jedoch zumeist nach ein paar Tagen längst nicht mehr die änfängliche Faszination auszustrahlen vermochte. Heute genießt Mario Paint in eingeweihten Kreisen jedoch uneingeschränkte Solidarität, wie sie nur von nostalgisch verklärte Jugenderinnerungen hervorgebracht werden kann. Simon verwies ja schon mal auf die zahlreichen YouTube-Videos mit bizarren Mario-Paint-Kompositionen.

Wer kein SNES in der Ecke verstauben stehen hat, kann sich jetzt trotzdem auf handelsüblichen PCs und Macs einen Eindruck vom geistigen Vorgänger des Magix Music Maker machen. Bei unfungames gibt’s nämlich den Musik-Komponier-Teil von Mario Paint zum Download.

Mario Paint Composer Screenshot

In das Programm integriert sind die Möglichkeit, seine Songs lokal zu speichern, sowie sie online mit anderen zu tauschen. Der Mario-Paint-Acid-House-Party steht also nichts im Wege. Viel Spaß.

[via lifehacker]

Speicher:
RAM: 2 KB (manche Spiele wie z. B. Super Mario Bros. 3 (8 KB) enthalten zusätzliches RAM)
Video-RAM: 2 KB
Modulgröße: 192 Kbit – 6 Mbit
Auflösung:
256×224 Pixel (NTSC)
256×240 Pixel (PAL)
Farben & Sprites:
16 aus 52 Farben gleichzeitig darstellbar
Spritegröße 8×8 Pixel oder 8×16 Pixel
64 Sprites gleichzeitig darstellbar (max 8 pro Bildschirmzeile)

Den technischen Widrigkeiten des NES zum Trotz: Als ich festgestellt habe, dass die Büsche in Super Mario Bros. nur umgefärbte Wolken sind (oder andersrum), ist in mir ein Stück Kindheit gestorben.

wolkebusch

Schon einmal hat eine Super Mario-Mod für die greise Mooter aller Shutter Mutter aller Shooter, nämlich Doom, für Aufsehen gesorgt. Bei dieser hier wurden aber keine Mario-Elemente in eine Doom-Map eingefügt, sondern ein Mario-Level nachgestellt. Extrem lässig: die Fahne und das Schloss zum Levelende.



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