Die Musikkassette ist tot. Mal abgesehen von einigen wenigen Indieromantiker(inne)n, den sogenannten „Kassettenmädchen“, und Besitzern veralteter Audioradios lockt das chronisch an Bandsalat und abnehmender Tonqualität leidende Medium in Zeiten von MP3 und last.fm wohl keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Dabei hatte das sorgsame Auswählen und Anordnen von Hits damals™ einen ganz eigenen Charme.

muxtape.com Screenshot

Der Web 2.0-Dienst muxtape.com will diese Charmelücke füllen. Er ermöglicht, nach der wohl unkompliziertesten Anmeldung ever, das Hochladen von 12 Songs, die je maximal 10 MB schwer sein dürfen. Diese Songs können, bei fehlenden ID3-Informationen, im Titel editiert und nach Belieben per Drag&Drop angeordnet werden. Die Adresse im Format name.muxtape.com reicht man dann an die zu Beglückenden weiter, welche die Kompilation im Browserfenster in optimaler Qualität streamen können.

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Ohne Zweifel: YouTube ist nicht nur das größte Videoportal unserer Zeit, sondern auch ein riesiges, frei zugängliches Musikarchiv — und Mashups wie Songza.com haben gezeigt, dass YouTube sich auch ganz passabel als Streaming-Jukebox eignet, wenn man die eigenen Ansprüche an Audioqualität ein wenig herunterschraubt.

Doch wie bekommt man die Audiospur eines YouTube-Videos möglichst unkompliziert und schnell auf die eigene Festplatte bzw. im nächsten Schritt auf mobile Abspielgeräte wie MP3-Player oder Handys?

mp3getterDie Antwort: Mit mp3getter. Über die Webseite gibt man Titel und / oder Künstlernamen in die Suchbox ein, klickt auf das gewünschte Ergebnis und hat wenige Sekunden später eine mit 128 kbit/s-Qualität gerade noch annehmbare MP3 des Videos auf dem Rechner — ohne vorher die originale 20 MB-MP4-Datei herunterladen und mit einem weiteren Tool konvertieren zu müssen.

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Bevor die Datei auf MP3-Player oder Handy übertragen wird sollte man noch den ID3-Tag ergänzen (z.B. mit Winamp: Rechtsklick auf den Song → „Dateiinfo anzeigen…“), da dieser bei YouTube-Videos nicht vorhanden ist.

Screenshot musicovery.com

Vor ziemlich genau einem halben Jahr schrub ich mal über den fetzigen französischen Musikdienst musicovery.com – einem höchst innovativ bedienbaren und highly customizablen Onlineradio. Gestaffelt werden konnten die abgespielten Songs nach Zeitraum, Genres, Stimmung, Geschwindigkeit, etc. Die einzelnen Lieder wurden durch Kleckse markiert und konnten auf einer Art Autobahn entlanggefahren (oder -gesprungen)werden. Leider ging die Seite nach kurzer Zeit offline, vermutlich war das Trafficaufkommen zu hoch.

Aber: Jetzt sind sie wieder da. Mit einem okayen Klang in der Basisversion und bezahlbarem „Hi-Fi“-Sound (in Deutschland z.B. per SMS bestellbar) stellt der bunte Spieltriebfessler musicovery eine gute Alternative zu pandora.com und dem last.fm-Player dar.

Da jubeln sie! Bundesliga umsonst!Man kann den Chinesen viel vorwerfen: die nichtvorhandene Pressefreiheit, die grauenhafte Tibet-„Politik“, den absurd praktizierten Kommunismuskapitalismus… aber eins nicht: ihr wachsendes Interesse am Fußball, speziell an der deutschen Fußball-Bundesliga. Wie sonst ist es zu erklären, dass mittlerweile sogar das chinesische Staatsfernsehen samstags und sonntags das jeweilige Topspiel der höchsten deutschen Spielklasse sendet?
„Na und?“ könnte man nun gelangweilt entgegnen, „was interessiert mich das?“ Zugegeben, die Tatsache alleine ist nicht allzu spannend. Interessant wird es erst mit der Zusatzinformation, dass CCTV-5 frei empfänglich ist. Im Internet nämlich. Per Stream. Bundesliga ohne Premiere. Continue reading “Bundesliga im Internet – live und umsonst” »



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