Die Überschrift sagt eigentlich alles. Auf desktopgaming.com findet man als Zocker mit Nostalgiefaible Hintergrundbilder für den Desktop — eines schöner als das andere. Auch eigene Uploads sind gern gesehen.

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Der angegebene Schwierigkeitsgrad ist natürlich hochgradig subjektiv.

Lösungsvorschläge bitte per Kommentar einreichen. Der Gewinner (oder die Gewinnerin, haha) erhält Ruhm, Ehre, Karmapunkte und darf die Screenshots behalten.

1 (easy)

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2 (medium)

Screen-raetsel2 in

3 (somewhere between medium and hard)

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BONUS-LEVEL! (hard)

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Als ich neun Jahre alt war und meine Eltern die Quengelei nicht mehr ertragen konnten, bekamen wir endlich Kabelfernsehen. Mit der Sendung mit der Maus oder Peter Lustigs Löwenzahn konnte man 1994 einfach keine Pausenhof-Credibility mehr aufbauen.

Dass dieser Schritt eindeutig falsch war, merkten die restlichen Mitglieder der Familie meist am Wochenende, gegen zehn Uhr morgens, wenn ich wie gewohnt seit drei Stunden wach war und meine Vorfreude auf das gleich beginnende Spektakel im Privatfernsehen kaum noch verbergen konnte; geschlossene Schlafzimmertür hin oder her.

Games World auf Sat.1! Nintendo! Sega! Kinder! DAS HÄTTE ICH SEIN KÖNNEN!


(Direkt-GamesWorld Part 1, Part 2, Part 3)

Wie habe ich diesen Blödsinn geliebt. (Weder damals noch heute konnte ich die Frage meiner Schwester beantworten, warum man sich im Fernsehen anschauen sollte, wie jemand ein Videospiel spielt. Die eigene Konsole steht doch direkt daneben!)

Der Moderator von Games World, Robby “Master of the Games” Rob, verdient eigentlich ein mehrteiliges 1000ff-Special plus Gedenkschrein mit Fotos und Kerzen.
Robert Viktor Minich, so sein bürgerlicher Name, hat zwar recht schnell die Sonnenbrille an den Nagel gehängt, ist aber noch häufiger im TV zu sehen gewesen. Laut seiner imbd-Seite hatte er u.a Rollen bei Medicopter 117 (ha ha!), Doppelter Einsatz, Der Fahnder, Schimanski und Tatort. Auch im Fernsehfilm Stauffenberg von 2004 war er zu sehen.

Doch nicht nur Sat.1 hatte den Zeitgeist richtig erfasst, auch RTL2 kam Mitte der Neunziger mit einem nicht minder trashigen eSport-Format um die Ecke: Play Time TV.


(Direkt-PlayTimeTV)

“Schön, dass ihr euch alle wieder eingeloggt habt!” — Ja, vielen Dank nochmal!
Zirka 1995 wurde sich dann gemeinschaftlich wieder ausgeloggt und die Sendung abgesetzt. Zusammen mit Play Time, der Printausgabe des Spielemagazin vom Computec-Verlag, verschwand der 16bit-eSport aus dem deutschen Fernsehen.

In geschichtsbewussten Gamerkreisen gelten die in Deutschland indizierten Spiele Wolfenstein 3D und Doom aus der Schmiede id Software allgemein als Großvater und Vater des Shooter-Genres.

Warum eigentlich? Schon im April 1991, ein gutes Jahr vor der DOS-Erstveröffentlichung von Wolfenstein 3D, brachten John und Adrian Carmack zusammen mit John Romero und Tom Hall einen First-Person-Shooter auf den Markt, der fast alles hatte, wofür Wolfenstein 3D gelobt wurde. Von einem schießwütigen Mech-Hitler als Endgegner mal abgesehen. Und der kommerzielle Erfolg blieb auch aus.

Hovertank 3D (Developer: id Software, Publisher: Softdisk)


(Direkt-Hovertank3D)

“Rescue a bunch of scientists” — Geschichten erzählen war noch nie id Softwares Stärke. Die vermeintlichen Wissenschaftler, die man auf dem Weg durch das Labyrinth, ähh, einsammelt, sehen auch mehr aus wie clownesk geschminkte Kinder (cooler Soundeffekt btw.).

Der Vergleich zu Wolfenstein 3D drängt sich geradezu auf: Spiel-Grundprinzip und Ego-Perspektive sind gleich, die Steuerung schwammig, Texturen für Decken und Böden fehlen, Objekte sind einfache 2D-Sprites.

Nur ein halbes Jahr später, im November 1991, kam Catacomb 3D auf den Markt. Die beiden Vorgänger des Spiels, Catacomb und Catacomb II, waren noch reine 2D-Games. Catacomb 3D hingegen glänzte durch wechselnde Wandtexturen, mehr oder weniger primitiven Effekten, einem Kompass im rudimentären HUD und erstmals auch einsammelbaren Items wie Schriftrollen, Heiltränke, Schlüssel oder auch “Nukes”.

Catacomb 3D (Developer: id Software, Publisher: Softdisk)


(Direkt-Catacomb3D)

Wer gleich zu Beginn des Videos stutzig wird und meint, dass er das Optionsmenü von irgendwoher kennt: Ja, es ist die selbe Aufmachung wie in der späten Commander Keen-Reihe, für die id Software ja bekanntlich auch verantwortlich ist.

Für Nerds retrospektivisch interessant ist auch, dass sowohl Hovertank 3D, Catacomb 3D als auch Wolfenstein 3D zwar die Dreidimensionaliät im Namen haben, aber allenfalls als 2.5D-Spiele zu bezeichnen sind. Lustigerweise wurde das Anhängsel “3D” erst dann abgeschafft, als man tatsächlich mit Polygonen arbeitete (Premiere bei Quake) und Charaktere, Objekte und Level-Architektur wirklich auch dreidimensional dargestellt werden konnten, und nicht, wie vorher üblich, mit diversen Tricks das Gefühl räumlicher Darstellung erzeugt wurde.

Deshalb kann man in den ganz alten id Software-Shootern auch nicht nach oben oder unten schauen. Oben und unten gibt es nicht.

Man braucht kein Wort japanisch verstehen, um auf dieser Seite Spaß zu haben. Einfach ein Foto seiner Wahl hochladen, and the magic begins:

Vorher:

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Nachher:

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Andy Baio von Waxy.org hat sich die Mühe gemacht und zwei sehenswerte VHS-Tapes über das Internet der frühen Neunziger digitalisiert und ins Netz gestellt.

In der ersten Episode der “Internet Power”-Serie geht es um den aus heutiger Sicht eher mäßigen Entertainment-Faktor des Webs, dargestellt im Mosaic-Browser auf Windows 3.1, mit immer blauen Links auf ewig grauem Hintergrund. Alleine schon wegen der angesurften Webseiten von Yahoo, Nintendo, NBC und AOL und den heute leicht naiv wirkenden Aussagen des Sprechers (“When it comes to fun and entertainment, the power of the Internet is unlimited!”) ist das knapp halbstündige Video absolut sehenswert:

Auch das zweite Video — Thema: Lernen im Netz — gibt es mit vielen weiteren Infos, Screenshots, Zitaten, Anmerkungen und Links im Blog von Andy Baio.

Es ist noch gar nicht so lange her, da bestand der Markt für Spielkonsolen faktisch aus Nintendo und Sega. Bevor Sony und Microsoft in das Geschäft einstiegen lautete die einzige Frage, die man sich als aufstrebender Gamer stellen musste: Super Nintendo oder Mega Drive?

Beides waren gute Konsolen. Segas Mega Drive war technisch gesehen überlegen, hatte einen schnelleren Prozessor und den cooleren Look, doch das Super Nintendo machte mit knapp 50 Millionen verkauften Einheiten das Rennen, bedingt durch ein größeres Angebot an Spielen, der besseren Verkaufsstrategie und Segas genereller Tollpatschigkeit in Sachen Vermarktung.

Für nostalgische Ausflüge zu den Konsolen der früher Neunziger Jahre eignen sich die Emulatoren ZSNES (Super Nintendo) und Gens, wobei letzterer nicht nur Spiele für’s Mega Drive-, sondern auch für dessen Add-ons Sega Mega-CD und 32X emulieren kann.

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Ähnlich wie bei ZSNES lassen sich auch bei Gens verschiedene Grafikfilter zuschalten, um das pixelige Original etwas augenfreundlicher erscheinen zu lassen. Vertikale Synchronisierung (VSync) und das automatische Ausdehnen des Bildes (Stretch) sind als Optionen ebenfalls vorhanden.

Gens versteht Mega Drive-Roms mit der Endung .smb, .gen, .bin, und .zsg. Für 32X-Games gibt es zusätzlich die .32x-Dateien. Sega Mega-CD müssen Image-Dateien als .raw oder .iso vorliegen.

Zwei Gamepads können gleichzeitig genutzt werden, jedes mit bis zu vier eigenen Button-Profilen. Neben der Einstellung zum forcierten Laden im PAL- oder NTSC-Modus bietet Gens ein praktisches Quickload (F8) und Quicksave (F5). Außerdem kann die Spielmusik als .wav gespeichert werden; eine Video-Aufnahme wie bei ZSNES ist auch in der aktuellen Version 2.14 nicht integriert.





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