Grooveshark Screenshot Suchmaske

Oh nein, noch ein Musikdienst im Internet! Ja richtig, aber was für einer. Grooveshark.com findet eine enorme Menge an Songs, streamt sie aus dem Web auf den eigenen Rechner, lässt den Benutzer Playlisten erstellen – und das alles mit einer Oberfläche, die eher an eine MP3-Player-Software als eine Webseite erinnert, alles ohne Anmeldung. Toll ist, wie einfach sich Songs oder ganze Playlists in Widgets verwandeln lassen, also auf anderen Websites/Blogs einbettbare Minijukeboxen. Diese Widgets lassen sich optimal in Farbe, Aussehen und Größe anpassen. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

 

Wer sich einen Account einrichtet, kann übrigens Playlists speichern, sie nachträglich ändern und erhält Zugriff auf Social Networking-Funktionen, z.B. das Entdecken anderer Leute Playlists und Musiktips. Leider ist noch kein Support für die Scrobble-Funktion von last.fm vorhanden.

Grooveshark

Fazit: Dienste wie Grooveshark schießen momentan aus dem Boden und füllen die Lücke, die Muxtape nach seiner Einstellung hinterlassen hatte, mittlerweile passabel. Es gehört nicht viel Phantasie dazu, zu erkennen, dass so die Zukunft der Musikauslieferung aussehen könnte. Grooveshark sieht gut aus, funktioniert prima und könnte zukünftig als Radioersatz eine Rolle spielen.

[via lifehacker]

Die Musikkassette ist tot. Mal abgesehen von einigen wenigen Indieromantiker(inne)n, den sogenannten „Kassettenmädchen“, und Besitzern veralteter Audioradios lockt das chronisch an Bandsalat und abnehmender Tonqualität leidende Medium in Zeiten von MP3 und last.fm wohl keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Dabei hatte das sorgsame Auswählen und Anordnen von Hits damals™ einen ganz eigenen Charme.

muxtape.com Screenshot

Der Web 2.0-Dienst muxtape.com will diese Charmelücke füllen. Er ermöglicht, nach der wohl unkompliziertesten Anmeldung ever, das Hochladen von 12 Songs, die je maximal 10 MB schwer sein dürfen. Diese Songs können, bei fehlenden ID3-Informationen, im Titel editiert und nach Belieben per Drag&Drop angeordnet werden. Die Adresse im Format name.muxtape.com reicht man dann an die zu Beglückenden weiter, welche die Kompilation im Browserfenster in optimaler Qualität streamen können.

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Ohne Zweifel: YouTube ist nicht nur das größte Videoportal unserer Zeit, sondern auch ein riesiges, frei zugängliches Musikarchiv — und Mashups wie Songza.com haben gezeigt, dass YouTube sich auch ganz passabel als Streaming-Jukebox eignet, wenn man die eigenen Ansprüche an Audioqualität ein wenig herunterschraubt.

Doch wie bekommt man die Audiospur eines YouTube-Videos möglichst unkompliziert und schnell auf die eigene Festplatte bzw. im nächsten Schritt auf mobile Abspielgeräte wie MP3-Player oder Handys?

mp3getterDie Antwort: Mit mp3getter. Über die Webseite gibt man Titel und / oder Künstlernamen in die Suchbox ein, klickt auf das gewünschte Ergebnis und hat wenige Sekunden später eine mit 128 kbit/s-Qualität gerade noch annehmbare MP3 des Videos auf dem Rechner — ohne vorher die originale 20 MB-MP4-Datei herunterladen und mit einem weiteren Tool konvertieren zu müssen.

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Bevor die Datei auf MP3-Player oder Handy übertragen wird sollte man noch den ID3-Tag ergänzen (z.B. mit Winamp: Rechtsklick auf den Song → „Dateiinfo anzeigen…“), da dieser bei YouTube-Videos nicht vorhanden ist.



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