Multicolr ist ein nettes Tool aus dem Labor von Idée Inc, mit dem sich mehr als 10.000.000 „interessante“ und zudem CC-lizensierte Flickr-Fotos finden lassen.

Es handelt sich um eine visuelle Suche, was im Wesentlichen bedeutet, dass man sich das Tippen von Suchbegriffen sparen kann — stattdessen kombiniert man per Klick (bis zu zehn verschiedene) Farben.

Die Suchergebnisse passen dann ziemlich exakt zu den ausgewählten Farbtönen; ein Klick auf das jeweilige Bild öffnet die Großansicht bei Flickr in einem neuen Fenster.

[via boingboing]

last.fm erstellt Musikstatistiken, Wordle.net visualisiert Texte auf Basis der am häufigsten vorkommenden Wörter… und was kommt heraus, wenn beide Dienste miteinander verbunden werden?

Genau. Eine personaliserte Musikwolke. In drei einfachen Schritten:

1. Im Blog von Master Giraffe den last.fm-Benutzernamen eingeben und die gewünschte Chart wählen (Tracks, Künstler, Zeitraum)

2. Erhaltenen Code bei Wordle einfügen und nach Belieben gestalten (Farbe, Schriftart, Ausrichtung, Anzahl der Wörter)

3. Screenshot machen und als .png speichern

[via Hasenfarm]

Grandiose Idee! Hier sind meine in den letzten 90 Tagen am häufigsten gehörten Songs:

Ohne Zweifel: YouTube ist nicht nur das größte Videoportal unserer Zeit, sondern auch ein riesiges, frei zugängliches Musikarchiv — und Mashups wie Songza.com haben gezeigt, dass YouTube sich auch ganz passabel als Streaming-Jukebox eignet, wenn man die eigenen Ansprüche an Audioqualität ein wenig herunterschraubt.

Doch wie bekommt man die Audiospur eines YouTube-Videos möglichst unkompliziert und schnell auf die eigene Festplatte bzw. im nächsten Schritt auf mobile Abspielgeräte wie MP3-Player oder Handys?

mp3getterDie Antwort: Mit mp3getter. Über die Webseite gibt man Titel und / oder Künstlernamen in die Suchbox ein, klickt auf das gewünschte Ergebnis und hat wenige Sekunden später eine mit 128 kbit/s-Qualität gerade noch annehmbare MP3 des Videos auf dem Rechner — ohne vorher die originale 20 MB-MP4-Datei herunterladen und mit einem weiteren Tool konvertieren zu müssen.

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Bevor die Datei auf MP3-Player oder Handy übertragen wird sollte man noch den ID3-Tag ergänzen (z.B. mit Winamp: Rechtsklick auf den Song → „Dateiinfo anzeigen…“), da dieser bei YouTube-Videos nicht vorhanden ist.

Bereits seit sieben Monaten besteht die Möglichkeit, YouTube-Videos zu geotaggen, sprich: ihnen Längen-und Breitengradangaben zuzuweisen. Mit solchen Ortsmarken versehene Videos wurden daraufhin in Google Earth angezeigt.

Seit neuestem werden geogetaggte Fotos auch in Google Maps angezeigt. Ein Beispiel: Dieses schmucke Video, welches ich auf der 2006er „Biermeile“ aufnahm, um den Schrecken zu dokumentieren.

Google Maps mit Video

Für sich alleine mag diese Entwicklung nicht allzu spektakulär klingen. Ebenso wie die jüngste Nachricht, nach der Microsofts Karten-Pendant Live Maps jetzt KML (das Google-Earth/-Maps-Standardformat) liest. Zeiht man aber die Evolution von Kartendiensten und -Mashups insgesamt heran, lässt sich ein deutlicher Trend identifizieren: Die Offenheit, welche die Kartendienste, vor allem den von Google, von Anfang an auszeichnete führt zu einer gesunden Konkurrenz zwischen den Diensten, immer interessanteren Feature-Integrationen und Mashups.

Meines Erachtens ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis jemand ein Mega-Mashup entwickelt. Eine — dank der neuesten Handygeneration überall verfügbare — semantische „Schicht“ aus Informationen über jeden Punkt der Welt. Eine zentrale Stelle, die einen 3D-Stadtplan mit Wegbeschreibungen wie Googles Street View, Wikipedia-Artikel wie in Wikitude, von jedem editierbare Ortsinformationen wie in Wikimapia, geogetaggte Fotos wie z.B. auf loc.alize.us, zu einem großen Panorama verschmolzen per Photosynth, Videos wie in obigem Beispiel, Bewertungen für Dienstleistungen wie bei Qype, und so weiter, verknüpft. Damit man endlich wirklich weiß, wo man sich befindet.

[via TechCrunch und Google-LatLong]

Wikitude

Wikitude sammelt geographische Information zu Wikipedia-Artikeln.

Unglaubliche 348.662 Points of Interest (POI) / Orte von Interesse (OVI) lassen sich über das Mashup finden, z.B. der genaue Fundort von Ötzi, diverse Freizeitparks in Europa, oder auch kirgisische Städte unter 1.000.000 Einwohner.

Die OVI werden zusammen mit dem ersten Abschnitt des Wikipedia-Artikels in einer Google Map angezeigt. Zu jeder Kategorie kann auch eine .kmz-Datei für Google Earth heruntergeladen werden — Besitzer eines TomTom-Navigationsgeräts dürfen sich über .ov2-Dateien freuen.

[via MashupYourLife]



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