Crayon Physics Deluxe trailer 2 from Petri Purho on Vimeo.

Das preisgekrönte Physik-Puzzle-Nachdenk-Meditations-Buntstift-Indiegame Crayon Physics Deluxe von Petri Purho ist nach zweijähriger Entwicklungszeit endlich fertig und kann für 20$ über PayPal geordert werden.

Im Gegensatz zum kostenlosen Prototypen Crayon Physics könnnen nun beliebige geometrische Formen und Phantasieobjekte in die Level gezeichnet werden — vorher waren nur einfache Rechtecke und Striche möglich. Die Vollversion des Spiels bietet acht Abschnitte (Inseln) mit mehr als 70 Leveln. Der integrierte Leveleditor macht Spaß und ist einfach zu bedienen; leider können nur Besitzer der Vollversion die von anderen Nutzern generierten Level spielen.

Die Demo zu Crayon Physics Deluxe ist knapp 25 MB groß. Spielbar sind hier die ersten beiden (leichten) Inseln.

Ebenfalls bereits erschienen ist eine 4,99$-Version für’s iPhone und für den iPod Touch, bei der man — Touchscreen sei Dank — Objekte mit den Fingern statt mit der Maus zeichnet:


(Direktlink)

Crayon Physics Deluxe — PC-Vollversion + Demo
Crayon Physics Deluxe — iPhone + iPod Touch

Logo: The Unfinished SwanDas Projekt „The Unfinished Swan“ ist ein weiterer Beweis dafür, dass Videospiele Kulturgut sein können. Der Spieler bewegt sich in einer untexturierten, einfarbigen 3D-Welt und muss auf der Suche nach dem Ausgang im Labyrinth selbst dafür sorgen, seine Umgebung zu erkennen, indem er die Wände mit Farbgeschossen antüncht. Diese sind selbst einfarbig — sollte der Spieler also zu viele der Farbbomben werfen, wird die Umgebung in invertierter Form wieder unsichtbar. Ein faszinierender Ansatz für ein Videospiel, führt es doch gängige Rezeptions- und Handlungsmuster von Spielen ad absurdum. Das Erkennen der Spielwelt folgt auf die Interaktion mit ihr und nicht umgekehrt. Davon abgesehen ist das Spiel auch auf der Ebene des Sounddesigns reizvoll, wie im Preview-Video deutlich wird.

The Unfinished Swan befindet sich noch in einem frühen Stadium. Es wird von einem unabhängigen Entwicklerteam um Ian Dallas mit der XNA-Plattform entwickelt, sollte also zuerst für die XBOX 360 erscheinen. Ein Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.
[via Digital Tools]

A Crow in Hell

Eine Krähe wird erschossen und landet in der Hölle. Vorbei ist es aber trotzdem nicht, ganz im Gegenteil, das Dilemma nimmt jetzt erst seinen Lauf, denn auch In der Krähen-Hölle kann man sterben, immer und immer wieder, weil so gut wie alles tödlich ist: Wände, Böden, mit Stacheln versehene Drehkreuze, Ventilatoren, Spinnennetze, winzige Insekten… so gut wie nichts darf von der Krähe berührt werden, von Schaltern und Schlüsseln mal abgesehen.

Doch unsere Krähe ist hartnäckig. Sie kann nicht aufgeben. Sie will Rache! Rache an dem Menschen, der sie in die Hölle geschickt hat. Dafür nimmt sie einiges alles in Kauf.

Es gibt nur selten Flashgames, die mit „atmosphärisch“ gut beschrieben sind. A Crow in Hell von PopBrain ist so ein Spiel: Düsteres Leveldesign, bedrückende Musik, die ständige Sterberei.

Das Spiel besteht aus mehreren Dutzend Räumen (ich hab nicht mitgezählt), die es irgendwie zu überstehen gilt. Der Schwierigkeitsgrad steigt dabei angenehm langsam an, wird in den letzten Passagen aber deutlich angezogen.

Mit den unterwegs eingesammelten Schlüsseln lassen sich dann bis zu drei Minigames (Challenges) freischalten.

A Crow in Hell

Multicolr ist ein nettes Tool aus dem Labor von Idée Inc, mit dem sich mehr als 10.000.000 „interessante“ und zudem CC-lizensierte Flickr-Fotos finden lassen.

Es handelt sich um eine visuelle Suche, was im Wesentlichen bedeutet, dass man sich das Tippen von Suchbegriffen sparen kann — stattdessen kombiniert man per Klick (bis zu zehn verschiedene) Farben.

Die Suchergebnisse passen dann ziemlich exakt zu den ausgewählten Farbtönen; ein Klick auf das jeweilige Bild öffnet die Großansicht bei Flickr in einem neuen Fenster.

[via boingboing]

Crayon Physics

Es mag an der einschläfernden Musik liegen, am meditativen Gameplay oder an der ruhigen Selbstinszenierung: Crayon Physics ist das entspannendste Spiel, das mir bisher untergekommen ist. Buntstiftgrafik FTW!

Ziel des leider nur sechs Level umfassenden Freeware-Games ist es, einen roten Ball zu einem gelben Stern zu führen — ohne den Ball selbst steuern zu können, nur mit Hilfe von selbst gemalten Vierecken, Linien etc. und der hervorragenden Physik-Engine. Was sich einfach anhört, ist spätestens nach dem dritten Level eine echte Herausforderung; zwar nicht unlösbar, aber doch, wie sagt man, challenging.

Eine Fortsetzung mit deutlich mehr Spielumfang, noch mehr Interaktionsmöglichkeiten und einem einfach zu bedienenden Leveleditor ist bereits in Arbeit. Veröffentlicht wird das Spiel Crayon Physics Deluxe vom finnischen Entwickler Petri Purho, ebenfalls für den PC, und zwar „when it’s done“.

Download Crayon Physics (5,6MB)



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