Über die Firefox-Erweiterung Greasemonkey haben wir bei 1000ff schon das eine oder andere mal berichtet. Die kleinen Helferlein arbeiten im Hintergrund des Browsers und erweitern per JavaScript so manche Webseite um nützliche Funktionen.

Nun hat der Weihnachts-Endspurt begonnen. Alles muss schnell gehen, man darf seine  Zeit nicht mehr unnötig vertrödeln, jeder falsche Klick kostet wertvolle Shopping-Sekunden… doch zum Glück gibt es userscripts.org.
Die dort angebotenen Mini-Skripte für Greasemonkey helfen uns Konsumopfern dabei, Amazon.de und .com effektiver zu durchforsten.

Amazon Large Images
Zeigt beim Hovern über Produkte gleich das größte verfügbare Foto. Sehr praktisch, wenn man zwar weiß, wie das gewünschte Produkt aussieht, aber den Namen nicht genau kennt. Das Skript funktioniert auf allen Amazon-Domains.

large-images-amazon

 
Amazon Local Currency
Berechnet den Preis auf Amazon.com und Amazon.co.uk in beliebige Währungen um.

amazon-eur-greasemonkey2

Standardmäßig ist die israelische Währung Schekel eingestellt. Dies lässt sich leicht ändern, indem man (einmalig) das Greasemonkey-Menü mit einem Rechtsklick öffnet, „Benutzerskript-Befehle“ auswählt und dann „Change Local Currency“ bzw. „Change Local Currency Symbol“ anklickt:

amazon-eur-greasemonkey

 
Amazon Search Results Enhancer
Erweitert die Suchergebnisse um Produkteigenschaften und Platzierungen. Es werden nicht nur Bewertungen von Usern angezeigt, sondern auch aggregierte Punktzahlen vergeben. Wichtig ist hierbei, dass sich dieses Ranking nur auf die Produkte bezieht, die auf der aktuellen Seite auch angezeigt werden. So kann man gut vergleichen und nachvollziehen, welches Produkt im direkten Vergleich besser abschneidet.

amazon-search-results-enhancer

 
Und wer noch weitere wertvolle Shoppingzeit mit der Installation von Greasemonkey-Skripten verschwenden will, muss sich selbst auf die Suche machen.

Die Musikkassette ist tot. Mal abgesehen von einigen wenigen Indieromantiker(inne)n, den sogenannten „Kassettenmädchen“, und Besitzern veralteter Audioradios lockt das chronisch an Bandsalat und abnehmender Tonqualität leidende Medium in Zeiten von MP3 und last.fm wohl keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Dabei hatte das sorgsame Auswählen und Anordnen von Hits damals™ einen ganz eigenen Charme.

muxtape.com Screenshot

Der Web 2.0-Dienst muxtape.com will diese Charmelücke füllen. Er ermöglicht, nach der wohl unkompliziertesten Anmeldung ever, das Hochladen von 12 Songs, die je maximal 10 MB schwer sein dürfen. Diese Songs können, bei fehlenden ID3-Informationen, im Titel editiert und nach Belieben per Drag&Drop angeordnet werden. Die Adresse im Format name.muxtape.com reicht man dann an die zu Beglückenden weiter, welche die Kompilation im Browserfenster in optimaler Qualität streamen können.

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Sehr schmeichelhaft, dass mein — für einen Blogartikel ja eigentlich viel zu langer — Beitrag über Kommentar- Spam -Bacn zuletzt solch einen Widerhall gefunden hat. Im Zuge dessen möchten wir freundlichen Dienstleister von 1000ff.de noch drei weitere praktische Tools vorstellen, die den Umgang mit Kommentaren sehr erleichtern.

Greasemonkey IconVorweg: Es handelt sich um Greasemonkey-Scripts. Für jene, die es nicht wissen, Greasemonkey ist eine Erweiterung für den Firefox, welche das Einbinden sogenannter User-Scripts erlaubt. Die sind so etwas wie Mini-Erweiterungen, mit denen man Webseiten ändern kann, sie im heimischen Browser um Funktionen erweitern, sie — wenn man so will — hacken. Vor einiger Zeit hatten wir bereits einen Schwerpunkt zu GM-Scripts für Flickr, heute soll es um solche gehen, die die Arbeit mit WordPress-Blogs erleichtern.

Um sie zu benutzen, brauch man selbstverständlich einen installierten Firefox nebst Greasemonkey. Danach installiert man sich das Script, indem man die entsprechende Seite in der Scriptdatenbank userscripts.org aufruft und — oh Wunder! — auf „Install Script“ klickt.

Die Scripts sollten nicht nur in selbstgehosteten Blogs funktionieren, sondern auch für solche, die auf WPMU laufen, z.B. solch populäre Dienste wie wordpress.com, streetlog.de oder blogsport.de.

Jetzt aber in die Vollen…

 

1. WordPress Comment Ninja

Nicht wenige Blogadministratoren dürften sich die Kommentarübersicht im Anzeigemodus in die Browser-Bookmarks gelegt haben, um mit einem Klick die neuesten und eventuell zu moderierenden Antworten zu sehen. Was aber, wenn man auf einen Kommentar antworten will? Dafür muss man erst umständlich den Artikel aufrufen, die Seite laden lassen und runterscrollen.

Der WordPress Comment Ninja erleichtert dieses Problem auf elegante Weise. In der Tellerrand-Kommentarübersicht wird neben „Bearbeiten“, „Löschen“ usw. ein neuer Punkt „Respond“ aufgeführt. Klickt man drauf, öffnet sich ein Eingabefenster. Dort gibt man seine Antwort ein, klickt noch an, ob sie per E-Mail, als Antwortkommentar oder beides abgeschickt wird — und fertig. Netter Bonus: Das Script kümmert sich gleich um die Referenzen. Sowohl im Antwortkommentar als auch in der Antwortmail befindet sich gleich ein „@ XY“ nebst Link auf den Kommentar, auf welchen Bezug genommen wird.

Comment Ninja

Wordpress Comment Ninja: Antwortkommentar

Scriptseite | userscripts.org

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YouTube: Logo-Ausschnitt

YouTube testet derzeit höhere Bitraten und MPEG4-Komprimierung, was die Qualität der Videos mitunter merklich verbessert. Das Bild wirkt durch eine höhere Auflösung (448×336 statt 320×240) optisch schärfer. Insbesondere im Vollbildmodus macht sich das bemerkbar. Zudem wird die Samplingrate im Ton von 22050 Hz auf 44100 Hz erhöht. Um diese anzuschauen, wird allerdings eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Der High Quality-Modus lässt sich durch das Anhängen des Parameters

&fmt=18

an die Video-URL aktivieren. Zum Beispiel:

http://www.youtube.com/watch?v=6gmP4nk0EOE&fmt=18

statt

http://www.youtube.com/watch?v=6gmP4nk0EOE

Alternativ kann man sich auch ein Greasemonkey-Script //edit: oder die Firefox-Erweiterung „Better YouTube“ (das Addon beinhaltet die „HD“-Option nicht mehr) installieren, welches auf YouTube-Video-Seiten automatisch den besseren Modus aktiviert. Da YouTube noch längst nicht seinen gesamten Videobestand in besserer Qualität vorrätig hat und die Datenmenge mitunter auch so viel höher ist, dass das Video sich „totlädt“, bietet das Script einen „Original“-Link, um für den Notfall den herkömmlichen Modus zu aktivieren.

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Update 22.07.2008: Achtung! Das hier vorgestellte Script funktioniert nicht mehr. Ich rate als Alternative zur Benutzung des Scripts „YouTube HTML Valid (with clipboard copy)“, welches den Job auch gut erledigt.


Kürzlich machte man mich darauf aufmerksam, dass mein WordPress-Blog im Internet Explorer nur eingeschränkt anzuschauen sei. Grund: Entweder man müsse beim Betreten der Seite den ActiveX-Tünnef abschalten…

ActiveX-Steuerelemente zulassen?

oder die Seite sei nicht betrachtbar.

Die Internetsite kann nicht geöffnet werden.

Nach einigem Suchen fand ich den Fehler: Der Einbettungscode von YouTube-Videos ist nicht XHTML-kompatibel und verursachte diese Meldungen, immer dann wenn ein ein solches Video auf der aktuellen Blogseite eingebettet war. Nebenbei: Warum das in anderen Blogs nicht eintritt verstehe ich nach wie vor nicht.

Nach einer kurzen Webrecherche fand ich einen Blogeintrag auf wildbits.de, der beschreibt wie XHTML-valider Einbettungscode aussehen muss.

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