tunesBagAuf tunesBag.com entsteht eine neue Musik-Community, die es Nutzern erlaubt, von jedem PC mit Internetanschluss auf eigene Musik und die von Freunden zuzugreifen. Da die Songs auf dem tunesBag-Server gespeichert werden, muss der eigene Rechner nicht — wie bei ähnlichen Angeboten üblich — immer eingeschaltet sein. So hat man seine Lieblingsmusik immer dabei, unabhängig von MP3-Playern und gesichert vor eventuellen Festplatten-Crashs.

Achtung, Beta!

tunesBag befindet sich derzeit noch im Aufbau. Da ich mich als Beta-Tester angemeldet habe, kann ich bis zu 20 Einladungen an andere User verschicken. Falls jemand also Interesse haben sollte tunesBag noch vor dem offíziellen Start zu testen — einfach in den Kommentaren melden, ihr bekommt dann per Mail den Einladungscode.

Musik hochladen

Laut offizieller FAQ können auf tunesBag ausschließlich MP3s hochgeladen werden, doch andere Formate wie OGG oder WMA werden problemlos akzeptiert. Für den Upload stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Direkt über den Browser: mehrere Dateien sind gleichzeitig auswählbar
  • Mit dem tunesBag-Client: ganze Playlisten von Winamp oder iTunes hochladen, leider nur für Windows
  • Per E-Mail: Dateien an [benutzername]@incoming.tunesBag.com schicken
  • Per Link: einfach die Adresse von Songs angeben, die schon im Netz sind

Musik abspielen

Der tunesBag-Player

Die hochgeladenen Songs werden in der eigenen ‚Library ‚gespeichert und vom tunesBag-Player direkt auf der Seite oder in einem Popup (miniPlayer) abgespielt. Mehrere Playlists lassen sich erstellen, die dann auch von Freunden eingesehen und abgespielt werden können. Leider fehlen dem tunesBag-Player (noch?) wesentliche Bedienelemente. Man kann weder vor- noch zurückspulen oder die Lautstärke ändern. Insgesamt macht der Player nicht den besten Eindruck. Außer auf ‚Pause‘ oder ‚Shuffle‘ klicken oder den nächsten Song auswählen ist momentan leider nicht drin.

Musik finden

tunesBag - ähnliche Künstler finden

Neben der klassischen Song- und Bandsuche gibt es auch die von last.fm bekannte ‚ähnliche Künstler‘-Funktion, die Bands auflistet, die einem auch gefallen könnten. Die Musikbibliothek von Freunden ist zudem komplett einsehbar (einzelne Songs als privat zu markieren ist anscheinend nicht möglich), alle Songs lassen sich streamen, aber nicht herunterladen.

Fazit

tunesBag merkt man den Beta-Status deutlich an. Besonders der Musik-Player, das Herzstück der Webseite, ist noch nicht besonders ausgereift. Das grundlegende Prinzip von tunesBag, ortsunabhängig auf eigene Musik zuzugreifen, ist zwar nicht neu, aber gut umgesetzt. Was bleibt ist die Frage, ob sich eine neue Community gegen das Überangebot an Musik z.B. bei last.fm und Songza behaupten kann, wo nicht erst alles selbst hochgeladen werden muss.

WeGame.comWeGame ist auf den ersten Blick nur ein YouTube-Klon für Gamer. Anmelden, Videos hochladen, kommentieren, nichts Besonderes eigentlich, gäbe es nicht neben der Webseite WeGame auch den gleichnamigen Desktop-Client (8,5 MB, .exe, Windows-only). Dieser funktioniert im Wesentlichen wie das Screen-Capture-Programm FRAPS, mit dem das Geschehen auf dem Bildschirm gefilmt, abgespeichert und direkt im Web verbreitet werden kann.

„Alles aus einer Hand“ könnte das Motto von WeGame sein, denn genau darin liegt das Potenzial der brandneuen Video-Community: Anstatt den User von hier nach da und wieder zurück zu schicken setzt man ganz auf das Bündnis von Windows-Applikation und Webseite, das den Prozess der Video-Aufnahme, Konvertierung und des anschließenden Hochladens ins Web vereinfachen soll. Hierbei wird allerdings (bisher) auf zusätzliche Funktionen zur Videobearbeitung verzichtet; um etwa das Video mit Musik zu unterlegen oder einen Abspann zu erstellen ist man weiterhin auf externe Tools angewiesen. Immerhin werden die mit dem WeGame-Tool erstellten AVI-Videos nicht mit Wasserzeichen versehen – im Gegensatz zur kostenfreien Version von FRAPS -, so dass sie auch für andere Zwecke als für die WeGame-Webseite zu gebrauchen sind (die Vollversion von FRAPS ohne Wasserzeichen kostet 37$ / 25€). Leider ist die Liste der offiziell unterstützten Games mit gerade mal 24 Titeln zur Zeit noch sehr überschaubar; die Macher versprechen aber die Liste nach und nach zu erweitern. Momentan kann WeGame u.a. Videos von World of Warcraft, Crysis, Guitar Hero, Second Life sowie der Half-Life-, Halo- und Quake-Serie erstellen.

Vor dem Upload gibt man noch brav Titel und Beschreibung ein, dann konvertiert WeGame die Videos zu FLV-Dateien. Für die Auflösung stehen zwei Modi zur Verfügung: „Web“ und „HD“, was 640x480px bzw. sagenhafte 1280x1024px bedeutet. Im direkten Vergleich dazu wirken YouTube-Videos wie unscharfe Handyvideos, laden dafür aber auch deutlich schneller als ein durchschnittliches WeGame-Video.

Ob sich das Konzept durchsetzen wird ist schwer zu sagen. Einerseits liegt im von last.fm bekannten „Zweifaltigkeits“-Prinzip von Desktop-Applikation und cooler Webseite viel Potential für die Zukunft, andererseits stelle ich es mir sehr schwer vor, die – im wahrsten Sinne des Wortes – eingesessenen Gamer von FRAPS und YouTube / Gametrailers.com wegzulocken und für WeGame zu begeistern, zumal das Tool noch keine Möglichkeiten zur nachträglichen Bearbeitung der Videos zur Verfügung stellt, und, wie erwähnt, nicht jedes Spiel unterstützt.

[via TechCrunch]

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moviepilot ist eine schnieke, junge Filmcommunity. Diese wartet, im Gegensatz zu anderen Portalen wie filmstarts, ofdb und imdb mit mehr Web 2.0-Appeal auf, dank integrierter Community und einem coolen Feature, das es so nirgendwo anders gibt.

austin_powers_moviepilotAuf moviepilot kann man Filme bewerten. Das klingt erstmal profan, hat’s aber in sich, denn nirgendwo sonst geht das so flink von der Hand: Auf einer Seite werden gleich acht zufällige Filme mit Cover aus der gesamten Datenbank angezeigt, für die man eine Wertung von 0 bis 10 in 0,5er-Schritten vergibt. Augenblicklich erscheint daraufhin ein anderer Film an gleicher Stelle zum Bewerten. Kennt man einen Film nicht, klickt man einfach auf das kleine X rechts oben in der Film-Box und auch hier erscheint ein neuer Film. Durch diese AJAX-beschleunigte Technik geht das Bewerten bereits bekannter Filme sehr schnell, 30 Filme in fünf Minuten sind kein Problem.

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