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PLAYtaste – Das Hörspielfanzine
Sebastian // 27.03.2013 // 14:08
c’t-Erstausgabe von 1983 als PDF
Simon // 29.11.2012 // 14:57
Museum of Endangered Sounds
Sebastian // 07.08.2012 // 0:50
Geo-Daten aufbereiten mit Fusion Tables
Simon // 23.07.2012 // 18:35
Interaktive Landkarten mit Google Docs
Simon // 13.07.2012 // 15:25

Bringing more secure search around the globe lautet der Titel der Ankündigung Googles, künftig weltweit in der Websuche auf HTTPS statt HTTP zu setzen. Bisher wurden nur die Suchen von angemeldeten Nutzern bei Google.com verschlüsselt; gestern ist die Umstellung auch in Deutschland angekommen.

Mit HTTPS verschwinden auch die Suchanfragen, da diese logischerweise nicht mehr übertragen werden, das ist ja gerade der Sinn der Sache. Öffentliches WLAN und so weiter. Google Analytics führt das Keyword „not provided“ schon jetzt so gut wie überall auf Platz eins. Im englischen Sprachraum sind wir momentan bei ca. 10% nicht übertragender Suchanfragen; deutsche Seitenbetreiber werden den Anstieg in den nächsten Tagen auch in ihren Statistiken beobachten dürfen.

Google macht 96% seines Umsatzes mit Werbung, sei es in den Suchergebnisseiten, bei YouTube oder auf Millionen Fremddomains (AdSense). Was hat das mit Verschlüsselung zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel, auf den zweiten Blick auch nicht. Erst wenn man ein kleines Detail kennt, das Google überraschenderweise in der Ankündigung nicht erwähnt, wird der Zusammenhang deutlich: Zahlende Kunden von Google AdWords bekommen nach wie vor Zugriff auf Suchanfragen, während Otto Normalseitenbetreiber die Daten verweigert werden.

Bei Geld hört die Privatsphäre auf. Stay classy, Google.

RivvaVier Jahre nach unserem ersten Interview mit Frank Westphal hat sich der Chefkoch von Rivva erneut unseren Fragen gestellt. — Ihr erfahrt, wie es zum Relaunch des Projekts kam, was BMW mit der Sache zu tun hat und warum die Optima-Schriftart für Erheiterung bei Frank gesorgt hat.

Rivva ist seit Juni 2011 wieder zurück. Was hat sich geändert?

Eine zweite Chance zu bekommen, hat das Projekt sicher grundlegend verändert. Scheitern gehört mit zur Roadmap. Das war eine zwar bittere Erfahrung, doch lehrreiche Lektion.
Ich war zwischenzeitlich auch von meinem eigenen Weg abgekommen und hab mich zu lange an Strohhalme geklammert. Niemand trifft gute Entscheidungen, wenn er in Finanznöten steckt. In eine so vertrackte Situation möchte ich nie wieder kommen. Von irgendwas muss der Schornstein rauchen. Ignore at your own risk.

Hätte es Rivva auch ohne BMW / mokono wieder zurück geschafft?

Jein. Sicherlich nicht in dieser Gestalt.
Mein Plan B war, in Richtung Software as a Service zu gehen. Momentan denke ich, dass dies ohnehin Rivvas Zukunft sein wird, und arbeite an ersten Produkten.
Die Unterstützung vonseiten mokono und BMW ist halt ein echter Segen und natürlich auch ein super Schulterklopf für das gesamte Social Web. Continue reading “Interview mit Frank Westphal: „Scheitern gehört mit zur Roadmap“” »

Mein Orientierungssinn ist so legendär schlecht, dass ich mein ganzes Leben lang auf Karten angewiesen war. Das ist insofern von Nachteil, als dass ich überhaupt keine Karten lesen kann. „Beim Bund“ habe ich das mal gelernt, ich habe sogar noch den Merksatz „Ran an den Baum, rauf auf den Baum“ im Gedächtnis, ich habe jedoch vergessen mir zu merken, was er bedeutet.

Wie dem auch sei, so nutzlos Karten zur Orientierung sind, so interessant sind sie als kulturelles Gut. Die Welt verändert sich in rasendem Tempo, was einem manchmal erst bewusst wird, wenn man sich alte Karten ansieht. Gebäude verschwinden, ganze Städte verschwinden, ach, ganze Länder werden von der Zeit zermürbt und ihre Struktur lässt sich nur anhand vergilbter Pergamente nachvollziehen.

Webaffinen Historikern und Interessierten wird mit Old Maps Online nun ein Werkzeug zur Recherche an die Hand gegeben, das unglaublich umfangreich und zugleich denkbar simpel in der Handhabung ist.

Im angeschlossenen Blog wird Old Maps Online zutreffend als „Google for old maps“ beschrieben, und so einfach ist es auch. Im Suchschlitz lässt sich ein beliebiger Ort eingeben, mit einem darunter stehendem Schieberegler außerdem noch der zu berücksichtigende Zeitraum eingrenzen. Dieser reicht zurück bis zum Jahr 1000.

Genau wie in Google Maps wird nun einfach eine Karte angezeigt. Der eigentliche Clou befindet sich jedoch in der Spalte auf der rechten Seite, in der auch gleich das Rätsel gelöst wird, woher das alte Kartenmaterial stammt.

In eben dieser rechten Spalte befinden sich alle verfügbaren historischen Karten der Region, die sich direkt anwählen und in einer Vollanzeige darstellen lassen. Fährt man über eine dieser Karten, wird auf der Hauptkarte in der Mitte angezeigt, welches Gebiet das alte Material umfasst. Anbei stehen die Metadaten wie das Erstellungsdatum und der Urheber der Karte. Und darüber ein Link zu der Institution, die die Karte bereitgestellt hat.

Old Maps Online ist nämlich ein Gemeinschaftsprojekt, dem sich bislang hauptsächlich britische und amerikanische Bibliotheken und Archive angeschlossen haben, die jeweils ihr Kartenmaterial zur Verfügung stellen. Dass dennoch auch Resteuropa sehr gut erschlossen ist, ist wohl hauptsächliche der tschechischen Moravian Library zu verdanken, die mich bei meinen Suchen nach Stuttgart, Lübeck und Flensburg mit sehr viel altem Material versorgte.

Old Maps Online ist mit mehreren hunderttausend Karten bereits sehr gut ausgestattet, aber noch längst nicht vollständig. Institutionen, die noch interessantes Material auf Lager im Archiv haben, können ihre Digitalisate einreichen, sofern sie bestimmte Kriterien erfüllen.

[Via Reddit/r/libraries]

ViewtronIm großartigen AT&T Tech Channel sind eine ganze Reihe 1000ff-würdiger Videos veröffentlicht worden — darunter auch eine Präsentation des Viewtron-Systems.

Viewtron wurde 1983 an der amerikanischen Ostküste als AT&Ts Version von Videotex (nicht zu verwechseln mit Videotext) eingeführt. Mit dem „Sceptre“ genannten Terminal, das zukunftsweisend ohne Kabel mit dem heimischen Fernseher verbunden wurde, konnten Early Adopter 15.000 Seiten (in Farbe!) durchstöbern. News, Banking, Shopping, Spiele, „Lernen“… no more wasting time running to the library! Continue reading “Viewtron” »

Vorhin hab ich meinen alten Kollegen Xzibit nach seiner Meinung zu ComputerCraft gefragt. Seine ziemlich voraussehbare Antwort: Yo dawg, I heard you like computers, so we put a computer in your computer so you can compute while you’re computing. — So weit, so abgedroschen.

Wer oder was ist ComputerCraft? Es handelt sich um eine Modifikation von Minecraft, in die ein Lua-Interpreter mitsamt Turtles-Funktion integriert ist. Da Minecraft-Spieler ohnehin gerne absurde Maschinen bauen, die einem die virtuelle Arbeit abnehmen, war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis jemand das Ganze auf semi-professionelle Füße stellt. It’s like a whole new game! Continue reading “ComputerCraft” »



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