YouTube bietet seit einiger Zeit mit Playlists die Möglichkeit, mehrere Videos in Folge abspielen zu lassen und auf eigenen Webseiten einzubetten. Leider ist dieses Feature nicht sonderlich komfortabel zu bedienen. Abhilfe schafft der nagelneue Dienst embeddr, mit der über eine sehr einfach zu bedienende Oberfläche Videos aneinandergereiht werden können. Einfach die Links zur Videoseite oder den Embed-Code in das Textfeld einfügen, par Drag & Drop die Abspielreihenfolge bestimmen und gut. Nette Extras sind der eingebaute „Cover Flow“-Effekt, „Smart Playlists“, mit denen etwa Playlists dynamisch auf der Basis eines bestimmten Tags generiert und kontinuierlich aktualisiert werden können sowie die Möglichkeit, Videos aus diversen Diensten einzubinden. Momentan sind das Atom Films, Blip.TV, College Humor, Dailymotion, Metacafe, TeacherTube, MySpace Video, Veoh, Vimeo und YouTube, aber es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn da nicht noch weitere Dienste kommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Und wie sieht’s aus? Hier eine Playlist, die den kompletten Mitschnitt eines Zockers enthält, der sich an „Super Mario Forever“1 probiert und seine Versuche in epischer Breite fluchend kommentiert („This is worse than Ann Coulter!“). Anschließend folgt ein Speedrun des Spiels, zweifelsohne von einer anderen Person angefertigt. Ein Hoch auf den feinen Sinn für subtilen Witz des 1000ff-Schreiberlings, der in dieser Zusammenstellung einmal mehr deutlich wird.

(Direktlink zur Playlist-Seite)

  1. einem NES-ROM-Hack []

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5 Kommentare zu “Embedr: Playlist mit Material aus verschiedenen Videodiensten erstellen”

  • Sebastian

    “Good I have like “w-bluesky”-lifes.” :-)

    Der embeddr macht einen netten Eindruck, playlist-mäßig habe ich grade mein seliges Muxtape namens Pack die Badehose ein vom letzten Jahr reaktiviert und kompiliere derzeit eine Liste für den Sommer :-)

  • Frank

    Näh Altaaa… „Ich und Du“ von NTS? Fassickjanich, dass das noch einer kennt. War eines der Lieder von S. und mir, als wir uns kennengelernt haben. Hach ja, those were the days… Sag mal, findest Du nicht auch, dass der Sänger ganz leicht lispelt? [/OT]

  • Sebastian

    Tjaaa, ein ganz großer Song, wurde eine Weile häufiger gespielt, obwohl es zur richtigen Bekanntheit dann doch nicht gelangt hat. Ich hör ihn heute noch gerne, aber das Lispeln ist mir nie aufgefallen. Hm, auch jetzt kann ich das nicht raushören.

  • 1pixel

    witziges tool,aber irgendwie funzt der link im text nicht
    auch nett die videowall
    http://yvoschaap.com/videowall/

  • Maura Conary

    Frank, kannst mich auch gerne Johannes nennen ;-) Und ja, das ist ein Beispiel für dieses Vorgehen, es gibt aber noch unzählige ähnlich gelagerte Fälle. Ich bin ehrlich gesagt entsetzt, dass Teile der Branche anscheinend den Weg in die Illegalität wählen und es somit den E-Mail-Spammern gleichtun.


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