Screenshot: CCleaner

CCleaner LogoEs soll ja Leute geben, die den CCleaner nicht kennen. Das erste C im Namen steht für “Crap”, munkelt man hinter vorgehaltener Hand. Und der Name ist Programm: CCleaner bereinigt Scheiß. Über die Monate sammelt sich nämlich in einem Windows-System enorm viel Datenmüll an — auf der Festplatte wie in der Registry — den das Programm wiederum mit drei Klicks und wenigen Sekunden Wartezeit vollautomatisch bereinigt. Wenn man es zum ersten Mal auf einem mittelalten Windows-System ausführt, kommen oft ein paar Gigabyte zusammen, die wieder freigegeben werden können.

Man kann einzelne Säuberungsarten im Programm mit einem Häkchen ausschließen. Zusätzlich enthält das Tool einen praktischen Manager für Programme, die mit Windows automatisch gestartet werden. Ein “Autostart-Manager”, wie es die Computerzeitschrift “Chip” formulieren würde.

CCleaner wird regelmäßig aktualisiert, ist Freeware, ins Deutsche übersetzt und knapp 3 MB schwer. Bei der Installation sollte man darauf achten, die Yahoo!-Toolbar nicht mitzuinstallieren, stattdessen sollte man in Erwägung ziehen, den Entwicklern ein paar Groschen zu spenden.

Zwei Tips zum Schluss: Der How-To-Geek beschreibt, wie man CCleaner per Tastendruck das System im Hintergrund säubern lässt (englisch). Ferner gibt es eine “portable” CCleaner-Version, die man etwa von USB-Sticks starten kann.

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5 Kommentare zu “CCleaner: Windows entrümpeln und feucht durchwischen in einer Minute”

  • Katha

    Toller Zufall. Hab gestern mein neues Notebook bekommen und installier grad alles notwendige, doch den ccleaner hätte ich vergessen. danke :-)

  • Frank

    Oh ja, der CCleaner ist insbesondere nützlich nach der Installation von allen möglichen Updates, Hotfixes und Service Packs, weil Windows nämlich unnötigerweise immer die ganzen Setup-Files auf der Platte belässt. Für andere Anregungen, was bei einer Windows-Neuinstallation noch unbedingt installiert werden muss, empfehle ich dir zusätzlich Simons Artikel “Windows neu aufgesetzt: Welche Programme installiert ihr?” nebst der dortigen Kommentare.

  • Katha

    hatte ich mir eben angesehen :-)

  • the glumm

    that’s crap! did you see?

    – jim morrison, 1967 –

  • Carlo Touart

    Mit Verlaub das ist nonsense, es wure unlängst schon ob diverser Beispiele bewiesen was dieses “Feature” bewirken kann. Wer Schwierigkeiten bevorzugt, eine beschlagnahmten Rechner bis zur Klärung verkraften kann und sich zudem nicht über die Fallstricke der deutschen Justiz im Klaren ist, sollte vielleicht auch nicht derart unbearfte Ratschläge erteilen.


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